BIOBIN-Maskottchen: Unterstützt von Umweltdezernent Alexander Lünenbach, Annika Hagt von der AVEA, Schulleiterin Carola Becker und Projektleiterin Frau Luidmila Rumyantseva (im Hintergrund, v.l.) präsentieren die Schülerinnen und Schüler der Stufe 6 und 7 der Sekundarschule Leverkusen ihre ersten Entwürfe eines Maskottchens (Foto: Stadt Leverkusen)
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Leverkusen. Ein Wettbewerb für Kinder zwischen 3 und 14 Jahren soll die Einführung der Biotonne unterstützen. Teilnehmen können alle Leverkusener Kitas, Schulen oder andere Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, ein Motiv zu finden, dass als Maskottchen „BIOBIN“ zur Benutzung der Biotonne animiert. „Küchenabfälle und Grünschnitt sind zu schade für den Müll. Richtig gesammelt, sortiert und verwertet wird aus Abfall wertvolle Energie und Kompost-Erde“, meint Umweltdezernent Alexander Lünenbach. „Dafür soll das Maskottchen stehen.“ Teilnehmen können Kindertageseinrichtungen, Schulklassen, Jugend- und OGS-Gruppen, also Kinder von 3 – 14 Jahren. Die Entwürfe, also Zeichnungen, Fotos oder Fotocollagen, können auf der Seite: www.bioabfall-lev.de hochgeladen werden.

Die Sekundarschule Leverkusen nimmt diese Wettbewerbsaufgabe zur Grundlage für einen Projekttag der Stufe 6 und 7. In einer ersten Phase werden Entwurfsbilder für das Maskottchen „BIOBIN“ erstellt. Es folgt die Einzelphase „kreativ sein“, in der die verschiedenen Entwürfe fertiggestellt werden. Danach erfolgt die schulinterne Auswahl der besten Bilder für das Maskottchen. Allen teilnehmenden Einrichtungen ist freigestellt, wie die Entwürfe intern gesammelt und ausgewählt werden. Zu gewinnen gibt es ein nachhaltiges Projekt für die Einrichtung. Das kann ein Hochbeet, ein Weidentipi, eine Blühwiese oder ein anderer Wunsch sein. Neben dem hochgeladenen Entwurf sollte daher auch direkt das Wunsch-Projekt angegeben werden. Darüber hinaus gibt es vom Sportpark Leverkusen Freikarten für das CaLevornia und Exkursionen zum Forschungs- und Innovationszentrum :metabolon auf der Deponie Leppe zu gewinnen. Einsendeschluss für die gesamte Aktion ist der 31. Dezember.

Pilotversuch mit Bringsystem bereitet die Einführung der Biotonne im Jahr 2023 vor

Seit Juni läuft im Stadtgebiet die biogene Abfallsammlung. Als Vorstufe zur Einführung der Biotonne ab 2023 wurden sieben Sammelstellen für Bioabfall eingerichtet. Sie bieten Privathaushalten schon jetzt die Möglichkeit, zu ermitteln, wie viel Bioabfall anfällt und, ob sich eine Biotonne für sie lohnen würde. Das Pilotprojekt läuft bis zum Ende des Jahres und wird danach ausgewertet. Die Ergebnisse sollen der Entwicklung eines optimalen, auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zugeschnittenen Sammelsystems dienen. So soll eine Datengrundlage geschaffen werden, die dabei hilft zu entscheiden, inwieweit die freiwillige Biotonne im Holsystem durch zusätzliche Angebote im Bringsystem ergänzt werden kann.

5.000 Vorsortiergefäße mit einem Biofilter standen den Leverkusenerinnen und Leverkusenern zur Verfügung, die ihren Bioabfall damit zuhause sammeln und zu den Sammelbehältern bringen wollten. Insgesamt 2.000 Stück wurden bislang ausgegeben. Die kleinen 10-Liter-Behälter können genutzt werden, um ohne unangenehme Gerüche die Bioabfälle in der Küche aufzubewahren und anschließend dann zu einem der Standorte in der Nähe zu bringen. Die Abgabezeiten der mobilen Grünschnittsammlung im Verbund mit der Bioabfall-Abgabemöglichkeit wurden zur Akzeptanzsteigerung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leverkusen an den ausgewählten Standorten verdichtet. Außerdem wurden drei Standorte mit Bioabfallbehältern eingerichtet, die ohne zeitliche Einschränkungen befüllt werden können.

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