Timo Schmitz (Foto: Lukas Spitzer)
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Kreis Wesel. Nachdem ein 240 Meter hohes neues Windrad in Haltern am See in 20 Metern Höhe abgebrochen ist, stellt die FDP der Kreisverwaltung Fragen. „Wir möchten wissen, wie es um die Sicherheit der Windkraftanlagen im Kreis bestellt ist“, sagt umwelt- und planungspolitischer Sprecher Timo Schmitz. Auch sei es wichtig, in welchen zeitlichen Abständen Sicherheitsüberprüfungen stattfänden.

„Vor dem Hintergrund des Klimawandels mehren sich auch Starkwindereignisse und heftige Gewitter. Dort müssen also unter Umständen Sicherheitskritieren angepasst werden“, analysiert Schmitz. „Unfälle dieser Art sind zwar selten aber bergen ein hohes Gefährdungspotenzial.“ So seien besonders die Abstandsregelungen für die Sicherheit der anwohnenden Bevölkerung oder angrenzender Schnellstraßen und Autobahnen genauer unter die Lupe zu nehmen. „Spaziergänger müssen sicher in den Freiräumen Erholung finden können, trotz Windkraftanlagen“, heißt es weiter.

Bei dieser Thematik geht es den Freidemokraten um Vorsorge. Ein Moratorium für Genehmigungen  zu diesem Thema, bis der Vorfall in Haltern geklärt ist, könnte ein sinnvoller Vorstoß sein. Schmitz abschließend: „Durch eine kurzfristige Klärung dieser Fragen und durch einen wachsamen Umgang mit dem Thema, lassen sich weitere Gefährdungen vermeiden. Das ist allemal besser als zu warten, bis es weitere Vorfälle gegeben hat.“ Sonst gefährde man die Akzeptanz der Bevölkerung weiterer für die schnellstmögliche Energiewende notwendige Windkraftanlagen – auch für die FDP ein wichtiges Anliegen.

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