Norbert Bude, Vorsitzender des AWO Präsidiums, Dörte Schall, Sozialdezernentin der Stadt Mönchengladbach, Stephan Küppers, Leiter des Fachbereichs Altenhilfe (v.l.) Mit Gästen der AWO Begegnungsstätte Neuwerk (Foto: Stadt MG)
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Mönchengladbach. Digitalisierung ist ein wichtiges Thema in der Altenarbeit, das durch die Pandemie mit all ihren Kontaktbeschränkungen zusätzliche Bedeutung gewonnen hat. Trotz aller Vorteile, die digitale Medien älteren Menschen bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben oder im Kontakt mit Angehörigen und Bekannten bieten, fehlt ihnen oft das Know-how – oder sie haben Vorbehalte gegen die Nutzung. Um diese Berührungsängste abzubauen, stellt der Fachbereich Altenhilfe jetzt 13 über das Stadtgebiet verteilten Begegnungsstätten per Leihvertrag insgesamt 51 Tablets zur Verfügung.

Die Geräte können von den Besucher*innen direkt in der Begegnungsstätte ausprobiert oder auch mit nach Hause genommen werden, zum Beispiel um bei Krankheit den Kontakt zur Begegnungsstätte weiterhin zu erhalten.

„Das Ziel der Begegnungsstätten, älteren Menschen die Teilhabe am Leben zu erleichtern, unterstützen wir durch dieses Angebot“, bekräftigte jetzt Beigeordnete Dörte Schall. Wie die Tablets in den Begegnungsstätten ankommen und praktisch genutzt werden, hat sie sich gemeinsam mit Stephan Küppers vom Fachbereich Altenhilfe jetzt in der AWO-Begegnungsstätte Neuwerk angeschaut.

Für Norbert Bude, Vorsitzender des AWO-Präsidiums, kamen die Tablets, die aus einer Stiftung an die Stadt für soziale Zwecke angeschafft wurden, wie gerufen: „Die Digitale Welt ist nicht nur für die jüngere Generation eine sinnvolle Ergänzung realer Begegnungen. Mit den Enkeln Kurznachrichten schreiben, sich einen Kasten Wasser liefern lassen oder die Nachrichten digital verfolgen, ist gerade für Ältere eine Bereicherung des Alltags.“

Die Tablets werden bereits rege genutzt und die Gäste der Begegnungsstätte unterstützen sich gegenseitig bei der Anwendung. Zusätzlich soll es noch kleine Workshops und Kurse geben.

Bude: „Die AWO freut sich sehr, Projektpartnerin sein zu dürfen. Zumal das Projekt sehr gut in die Digitalisierungsstrategie des Verbandes passt und das Thema für das AWO-Team in Neuwerk nicht neu ist. Schon im ersten Corona-Lockdown hatte man an Gäste Tablets verliehen und sie geschult, damit diese mit ihren Familien in Kontakt bleiben konnten.“

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