v.l. Ch. Kirchhoff, M. Geerkens, J. Gottke, S. Lindemann, E. Ganther, M. Lambach, G. Eickens-Vormwald, I. Meißner-Knipping, B. Riekemann (Foto: AWO/Klaus Dieker)
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Kreis Wesel/Moers. 25, 30 oder 35 Jahre AWO-Zugehörigkeit vereinte die Gäste, die am 12. Oktober zu einer kleinen Jubiläumsfeier ins Regine-Hildebrandt-Haus nach Moers kamen. AWO-Vorstand und Betriebsrat hatten sie eingeladen, um ihnen persönlich zu gratulieren und für ihre langjährige Mitarbeit zu danken.

Jochen Gottke, Christa Kichhoff, – die dieses Jahr auch ihr 35-jähriges Dienstjubiläum feierte -, Dr. Bernd Riekemann sowie die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Susanne Lindemann empfingen die ersten 5 der insgesamt 24 Jubilare, die dieses Jahr geehrt werden.

Dies waren Martina Geerkens (30 J.), Irene Meißner-Knipping (30 J.), Elke Ganther (25 J.), Marion Lambach (35 J.) und Gerda Eickens-Vormwald (30 J.), die in verschiedenen AWO-Einrichtungen im gesamten Kreisverband Wesel tätig sind.

In seiner Begrüßungsrede würdigte Vorstandsvorsitzender Jochen Gottke zunächst die Arbeitsleistung der Mitarbeiterinnen und hob besonders hervor, dass ihr Engagement, ihre Kompetenz und ihre Erfahrung wesentlich dazu beigetragen haben, den AWO Kreisverband zu einem erfolgreichen Unternehmen zu machen, welches den Menschen vor Ort ein vielfältiges Angebot für alle Lebenslagen bieten kann. Dafür gelten sein herzlicher Dank und volle Anerkennung.

Bei Kaffee und kulinarischen Snacks erzählten die Kolleginnen Anekdoten aus ihrer Anfangszeit bei der AWO. Da erinnerte man sich an das Vorstellungsgespräch vor 30 Jahren in der Kita, in der man inzwischen selbst seit vielen Jahren Leiterin ist. Da amüsierte man sich darüber, wie man damals aus Geldnot die Weihnachtsdeko für die Einrichtung selbst aus dem Wald geholt hat. Da hörte man mit Bewunderung der Kollegin aus der Erziehungshilfe zu, die vor 30 Jahren, als bis dahin kinderloses Ehepaar, sechs kleine Kinder aufgenommen und großgezogen hat.

Vieles hat sich im Laufe ihres langjährigen Berufslebens verändert. Und wie in allen Lebensbereichen, erlebt man den Wandel gleichzeitig als Fluch und Segen: Gesetzesänderungen, die zunehmende Technisierung und Digitalisierung und auch die wachsenden Ansprüche der Kunden haben die Arbeitsbedingungen zum Teil sicherer, aber auch komplexer gemacht. Eine Einrichtungsleitung erlebt sich heute eher als Manager*in, denn als Erzieherin oder Altenpflegerin.

Beim AWO-Kreisverband Wesel hat sich vor allem die Unternehmensgröße geändert. In den 80ern kannte man quasi noch alle Kolleg*innen persönlich, konnte mit der gesamten Belegschaft über die Moerser Kirmes ziehen. Das wäre heute bei ca. 1.300 Mitarbeiterinnen in über 100 Einrichtungen kaum möglich. Das macht einerseits etwas wehmütig, andererseits ist man auch froh und stolz, Teil eines Unternehmens zu sein, das inzwischen einer der zehn größten Arbeitgeber im Kreis Wesel ist.

In entspannter Stimmung wurde auch die Gelegenheit zum offenen Austausch mit dem Vorstand genutzt. Der freute sich über Lob, z.B. zu seiner transparenten Corona-Politik, und hatte ein offenes Ohr für alle Anliegen.

So verging eine kurzweilige Feier in ungezwungener Atmosphäre, die nun jährlich für alle “AWO-Urgesteine” veranstaltet wird. Als Dank und Wertschätzung für 25-, 30- oder 35-jährige Zugehörigkeit.

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