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Viersen. Wie sich die LVR-Klinik für Orthopädie fit für die Zukunft macht

„Das“ Kompetenzzentrum in der Region, die LVR-Klinik für Orthopädie Viersen, reagiert auf den besonders hohen Patientenzuspruch und erweitert deshalb die Kapazitäten. Zudem setzt man seit Jahren auf hochmoderne OP-Technik.

„Wir sind absolut zukunftsfit“, sagt Dr. Jochen Neßler, Ärztlicher Direktor. Um allen Patientinnen und Patienten ein zügiges Behandlungsangebot machen zu können, werden nun zwei neue OP-Säle gebaut. Die Vorbereitungen laufen, in Betrieb gehen sollen sie dann im Frühjahr kommenden Jahres. „Eine weitere Notwendigkeit dieser Erweiterung ergibt sich daraus, dass wir vor drei Jahren mit Dr. Tanyo Hristov einen hochversierten Neurochirurgen für uns gewinnen konnten“, sagt Neßler und ergänzt: „Hier werden hochspezialisierte Operationen durchgeführt, die natürlich auch ihre Kapazitäten verlangen.“

Standardtechnik bei den Operationen in der LVR-Klinik für Orthopädie Viersen ist modernste Computernavigation. Natürlich operiert der Operateur selbst – der Computer sagt aber auf den Millimeter genau, wann es gerade ist und ob die Neigung und die Resektionshöhe stimmen. „Das“, so Dr. Jochen Neßler, „bringt die Perfektion in den Operationssaal.“

Hochmoderne Techniken im OP sind zwar im Moment ein großes Thema – es ist aber nicht etwas ganz Neues. „Seit gut 15 Jahren ist der standardmäßige Einsatz der Computernavigation in unserer Klinik etabliert“, sagt Neßler. So wird bspw. kein künstliches Knie-Gelenk ohne Computernavigation eingebaut. Dennoch: wichtig bleibt der Mensch, der das Skalpell führt. In der Orthopädie in Süchteln setzt man deshalb seit jeher darauf, dass nur ein höchst versierter Operateur mit viel Operationserfahrung zum Einsatz kommt. Pro Jahr werden rund 1.500 künstliche Gelenke eingebaut – vornehmlich Hüft- und Kniegelenke, aber auch Schulterprothesen.

Seit 2013 ist die Klinik – übrigens als damals erste in der Region – ein so genanntes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung. Hinter dieser Zertifizierung, die regelmäßig neu durchlaufen und erneuert werden muss, verbirgt sich ein hoher Qualitätsanspruch. Es sind zahlreiche Bedingungen daran geknüpft, die alle erfüllt werden müssen. „Alle Prozesse, die zu einer erfolgreichen Operation und einem optimalen Ergebnis führen, werden jedes Jahr genauestens unter die Lupe genommen“, erklärt Dr. Jochen Neßler. Nur, wenn optimale Behandlungsprozesse etabliert sind, wird man erneut zertifiziert.

Seit einigen Jahren wird zur Optimierung der Patientenversorgung in der LVR-Klinik für Orthopädie mit dem Fast-Track-Verfahren gearbeitet. Das bedeutet vor allen Dingen, dass die Patientinnen und Patienten in der Kürze der Zeit – ein stationärer Aufenthalt dauert oft nur noch fünf bis sieben Tage – so fit gemacht werden, wie sie vielleicht früher erst nach zwei Wochen waren. Sie lernen schnell wieder all die Dinge, die sie benötigen, um im Alltag wieder zurecht zu kommen, wie z.B. das Treppensteigen.

Fit macht sich die Klinik stetig selbst – bald mit den neuen Operationssälen. So wird man dem stetig   wachsenden Patientenzuspruch gerecht.

 

INFO: Ambulanztermine können vereinbart werden unter Tel. 02162/ 96 – 6213.

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