Abreisephase am Bahnhof Leverkusen-Opladen (Foto: Bundespolizei)
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Köln/Leverkusen. Am Sonntag, den 24.10.2021 um 15.30 Uhr fand im Rhein Energie Stadion in Köln Müngersdorf die Spielbegegnung 1. FC Köln gegen Bayer 04 Leverkusen statt. Insgesamt wurden etwa 48.000 Zuschauer erwartet. Hiervon circa 45.000 Anhänger des 1. FC Köln und 3.000 des Bayer 04 Leverkusen. Das Verhältnis der Anhänger beider Vereine wird als rivalisierend eingestuft.

Nach dem rheinischen Fußballderby zeigt sich Polizei-Einsatzleiterin Mareike de Valck mit dem Verlauf zufrieden: “Es ist uns gelungen die rivalisierenden Störergruppen zu trennen. Das gilt sowohl für den Bereich rund um das Stadion, als auch die Bahnhaltestellen in Köln und Leverkusen. Ich freue mich, dass wenige Chaoten es nicht geschafft haben, den wahren Fußballfans das Spiel zu verderben.” Vor dem Spiel verhinderten Polizistinnen und Polizisten im Bereich der Zugänge des Gästeblocks, dass mehrere Kölner und Leverkusener aufeinander losgingen. Ein Leverkusener wurde dabei überwältigt und fixiert. Nach Hinweisen auf geplante Auseinandersetzungen an den Bahnhaltestellen zwischen Köln und Leverkusen von Gewalttätern nach dem Spiel, zeigten Einsatzkräfte dort starke Präsenz. Es kam nach derzeitigen Erkenntnissen zu keiner Drittortauseinandersetzung.

Bundespolizei verzeichnet ruhige An- und Abreisephase

Mit Blick auf die Einschränkungen der Coronaschutzverordnung durften mittlerweile wieder bis zu 50.000 Zuschauer das Spiel live im Stadion verfolgen. Aufgrund dessen war die Bundespolizei heute (24.10.2021) mit verstärkten Kräften und gut vorbereitet an den Bahnhöfen Köln Hauptbahnhof, Köln-Messe/Deutz, Leverkusen-Mitte und Leverkusen-Opladen im Einsatz. Neben den Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Köln standen über 100 Unterstützungskräfte der Bundesbereitschaftspolizei aus Sankt Augustin zur Verfügung.

Seitens der Deutschen Bahn AG wurde zur Entlastung bei der An- und Abreise jeweils ein zusätzlicher Sonderzug mit zehn Wagen eingesetzt. Dieser wurde auf der Hinfahrt ab dem Bahnhof Leverkusen-Opladen bereitgestellt und von insgesamt etwa 700 Leverkusener Fans genutzt und auf der Rückfahrt ab dem Bahnhof Köln-Messe/Deutz zur Verfügung gestellt und von circa 950 Leverkusener Fans in Anspruch genommen.

Die Bundespolizei ist in Bezug auf Straftaten konsequent eingeschritten. Regelwidriges Verhalten wurde umgehend unterbunden. Insgesamt wurden zwei Straftaten im Bereich der Bahnanlagen der Deutschen Bahn AG festgestellt. Eine Strafanzeige wurde wegen der Nutzung von Pyrotechnik im Bahnhof Leverkusen-Opladen und eine wegen der missbräuchlichen Auslösung eines Nothalteknopfes einer Rolltreppe im Bahnhof Köln Messe/Deutz gefertigt. Beide Straftaten erfolgten in der Anreisephase. Insgesamt gewährleisteten die Einsatzkräfte eine ruhige An- und Abreisephase.

Der Leiter des Einsatzes, Polizeidirektor Udo Peltzer, zeigte sich zum Einsatzende zufrieden mit dem Verlauf und bedankt sich in diesem Zusammenhang bei den Reisenden ohne Fußballbezug für das erbrachte Verständnis in Zusammenhang mit den durch den Einsatz entstandenen Unannehmlichkeiten und Verzögerungen.

Die Bundespolizei ist für die Sicherheit und Ordnung auf dem Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes zuständig. Ziel ist es, die Sicherheit aller Reisenden zu gewährleisten und eine friedliche An- und Abreise aller Fußballfans, die mit den Zügen der Deutschen Bahn AG anreisen, sicherzustellen. Im Mittelpunkt steht der Sport. (ots)

1. FC Köln gegen Bayer 04 Leverkusen    2 : 2   (0 : 2)

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