Prof. Dr. Heinrich Wieneke, Chefarzt der Klinik für Herzmedizin am St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr (Foto: SMH, Matthias Duschner)
Anzeige

Mülheim an der Ruhr. Am 3. November 2021 von 17 bis 19 Uhr in der VHS

Herz unter Druck – so lautet das Motto der diesjährigen Herzwochen. Zwischen 20 und 30 Millionen Erwachsene in Deutschland haben einen zu hohen Blutdruck. Davon leiden etwa vier Millionen daran, ohne es zu wissen  und diese hohe Dunkelziffer ist besorgniserregend.

Die Volkskrankheit Bluthochdruck gilt als wesentlicher Grund für einen vorzeitigen Tod. Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren z.B. für Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen oder Verschluss der Beingefäße. Leider führen oft erst diese schwerwiegenden Folgen eines unbehandelten Hochdrucks die Betroffenen in die ärztliche Sprechstunde. Wir sehen ihn nicht, wir spüren ihn nicht – zu hoher Blutdruck ist tückisch.

Bluthochdruck ist eine schleichende Erkrankung, die jahrelang keine Beschwerden verursacht und unbehandelt oder gar unentdeckt bleibt. Deshalb ist es besonders wichtig, die eigenen Blutdruckwerte zu kennen und seinen Blutdruck durch regelmäßige Messungen im Auge zu behalten. Denn nur so lässt sich ein unerkannter Bluthochdruck frühzeitig aufdecken, und es besteht die Chance gegenzusteuern, um die fatalen Konsequenzen zu vermeiden.

Referent Prof. Dr. Heinrich Wieneke, Chefarzt der Klinik für Herzmedizin am St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr, wird anschaulich über den heutigen Stand der Medizin, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten informieren. Der Kardiologe wird auf die Gefahren des Bluthochdrucks eingehen und die Wichtigkeit der Blutdruckmessung erklären.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 03. November 2021, von 17.00 – 19.00 Uhr in der VHS Mülheim an der Ruhr, Aktienstraße 45, statt.

Coronabedingt ist die Zahl der Teilnehmenden auf 25 beschränkt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung bei der VHS wird unter 0208 455-4321 gebeten.

Beitrag drucken
Anzeigen