Ein Orca taucht am Burgplatz auf. Er gehört zum Tierpark aus Licht, der zu den traditionellen Lichtwochen aufgestellt wurde (Foto: EMG/Florian Hecker)
Anzeige

Essen. Wer aktuell durch die Essener Innenstadt spaziert, merkt schnell, die Lichtwochen stehen vor der Tür. Die Aufbauarbeiten sind in vollem Gange. Während viele Lichtelemente bereits über den Köpfen der Fußgänger schweben, wird es am Boden tierisch. Darüber dürften sich in den kommenden Monaten vor allem Kinder freuen.

Ein Orca am Burgplatz, ein Nashorn am Willy-Brandt-Platz, ein Eisbär am Kennedyplatz und ein Känguru am Rande der Rathaus Galerie — die leuchtenden Tiere sind bereits aufgebaut. Spätestens zum Probeleuchten am kommenden Freitag werden sie in voller Pracht erstrahlen. Bis dahin wird auch das Riesenrad fertig aufgebaut sein und Besucherinnen und Besuchern wieder einen fantastischen Blick über die leuchtende Essener Innenstadt ermöglichen.

Die Standorte im Detail:

Nashorn: Willy-Brandt-Platz
Leuchtkugel: Willy-Brandt-Platz vor dem Handelshof
Orca: Burgplatz
Eisbär: Kennedyplatz
Rehe: Rund um die Marktkirche
Teddy: Markt/Porschekanzel
Känguru: Porschekanzel in der Nähe der Rathaus Galerie
Schlitten mit Geschenken: Flachsmarkt
Elch: Flachsmarkt

 

Große Eröffnung mit verkaufsoffenem Sonntag

Die Eröffnung der traditionellen Essener Lichtwochen wird endlich wieder gefeiert. Ab 13 Uhr öffnen die Geschäfte, parallel gibt es in der gesamten Innenstadt Aktionen und Live-Musik anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Museum Folkwang. Nachdrucke berühmter Künstler können an unterschiedlichen Standorten entdeckt und fotografiert werden. Dazwischen sorgen künstlerische Walking Acts für ein ganz besonderes Flair. Auf der Bühne am Willy-Brandt-Platz wird die Band Goldmeister auftreten. Die beiden Berliner interpretieren deutsche Hip-Hop-Klassiker im Stile der 20er Jahre vollkommen neu und passen so perfekt zum Folkwang-Jubiläum.

Ganz traditionell wird um 17 Uhr dann Oberbürgermeister Thomas Kufen die Lichter der Essener Lichtwochen einschalten. Davor steht er bereits mit Peter Gorschlüter, Direktor des Museum Folkwang und Manfred Lachniet, Geschäftsführer der NRZ in einer Talkrunde auf der Bühne am Willy-Brandt-Platz. Später am Abend, um 19 Uhr 30 wird das Feuerwerk am Kennedyplatz gezündet, auf das im letzten Jahr leider verzichtet werden musste.

Beitrag drucken
Anzeigen