(Fotos: Stadt Rheinberg)
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Rheinberg. Dass die Stadt Rheinberg offen für Kunst – im Besonderen für professionell geschaffene Wandmalereien, sprich Graffiti ist, hat man zuletzt bei der Unterstützung der Kunstaktion des ARTLON in der Reichelsiedlung gesehen. Phantastisch sehen die geschaffenen Kunstwerke aus und bereichern die Fassaden der Siedlung enorm.

Doch so professionell sind leider die Verursacher unzähliger Farbschmierereien in Rheinberg und den Ortsteilen nicht, die immer mehr Überhand nehmen. Auch andere Vandalismus-Schäden, wie z.B. das Herausreißen von Straßenschildern, sind zunehmend an der Tagesordnung. Für den Tatbestand einer Sachbeschädigung von fremdem Eigentum erwarten die Täter eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe. Kein „Kavaliersdelikt“ also. Oftmals führen entsprechende Strafanzeigen bei der Polizei jedoch nicht zur Ergreifung der Täter. Dies ist nicht nur ärgerlich ob des wenig schönen Anblicks der Schäden bis zur Beseitigung – falls dies überhaupt möglich ist – sondern auch kostenintensiv.

Nun hat es auch den gerade zur Nutzung freigegebenen neuen Pumptrack am Günter-Rehse-Weg wiederholt “erwischt”. Schilder wurden herausgerissen und Farbschmierereien hinterlassen. Die Stadt Rheinberg sucht Zeugen die beobachtet haben, durch wen die Sachbeschädigungen erfolgt sind. Gerne nimmt die Verwaltung auch Hinweise zu den Verursachern der zahlreichen anderen Verunstaltungen in der Innenstadt und den Ortsteilen entgegen!

Markus Kern vom Grünflächenamt, der maßgeblich verantwortlich für den Bau des Pumptracks war, ist verärgert und enttäuscht: “Wir bemühen uns sehr, die Stadt Rheinberg im Rahmen unserer Möglichkeiten schöner zu machen. Es ist erschreckend, mit welcher Zerstörungswut die Täter dies wieder zunichtemachen! Wir hoffen auf Hinweise von aufmerksamen Rheinberger Bürger*innen die unsere Angebote schätzen, sich daran erfreuen und am Erhalt interessiert sind.”

Hinweise nimmt das Grünflächenamt telefonisch unter der Rufnummer 02843 171-414 oder per eMail an markus.kern@rheinberg.de entgegen.

Schon im Voraus bedankt sich die Stadt Rheinberg für jeden Hinweis!

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