Im Ausbildungszentrum der ELOMECH-Gruppe konnten die Schül:innen sich praktisch ausprobieren und haben Verteilerdosen verdrahtet (Foto: Hochschule Ruhr West)
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Mülheim an der Ruhr/Oberhausen. Schüler:innen bauten Bewegungsmelder bei einem Workshop des zdi-Zentrums Oberhausen und der ELOMECH-Gruppe

Wie funktionieren Elektro-Schaltungen? Was brauchen Bewegungsmelder? Die Antworten auf diese Fragen erarbeiteten die Schüler:innen der Oberhausener Fasia-Jansen-Gesamtschule bei einem dreitägigen Workshop des zdi-Zentrums Oberhausen (angesiedelt an der HRW) mit der ELOMECH-Gruppe. Dabei lernten die neun Schüler:innen des 10er Informatikkurses wie wichtig die enge Verknüpfung von Informatik und Technik ist und wie die Signalverarbeitung bei elektromechanischen Schaltungen, z.B. bei einem Bewegungsmelder, funktioniert.

Der Workshop „Signale der Technik“ ist Teil des Projektes „Digital4u – finde deinen Traumberuf!“, eines von fünf Pilotprojekten des Paktes für Informatik in NRW, bei dem Unternehmen und Schulen außerhalb des Unterrichts praxisnah zusammenarbeiten, um Schüler:innen die Bereiche Informatik und Digitalisierung näherzubringen. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Am ersten Tag des dreitägigen Workshops erhielten die Schüler:innen eine theoretische Einführung in der Schule und lernten die wichtigsten Bauteile einer elektromechanischen Schaltung kennen. Im IoT-Labor („Internet Of Things“) der Hochschule Ruhr West erprobte die Gruppe den Aufbau einer Blinkerschaltung und setzte an einem Arduino-Mikrocontroller einen Bewegungsmelder für eine Beleuchtung wahlweise mit oder ohne Blinken um. Am dritten Tag erhielten die Schüler:innen eine Werksführung bei der ELOMECH-Gruppe mit anschließender praktischer Übung in dem hauseigenen Ausbildungszentrum. Hier lernten sie zudem die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten kennen.

Herr Bräuniger, Ausbilder der ELOMECH-Gruppe: „,Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.‘ Dieses Zitat aus dem 19. Jahrhundert hat nichts an seiner Aktualität verloren. Im Gegenteil, es war noch nie so wichtig in Bildung und junge Menschen zu investieren wie heute, um die Herausforderungen von morgen überhaupt bewältigen zu können.“

Prof. Dr.-Ing. Joachim Friedhoff, Professor für CAX Technologien, Institutsleiter Maschinenbau der HRW, Leiter des “IoT”- (Internet of Things)-Labors: „Gerne unterstützen wir Workshops mit jungen technikaffinen Schüler:innen. Wir geben ihnen dadurch die Möglichkeit in unseren Laboren an Projekten zu lernen und mit neuen Technologien umzugehen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen können sehr hilfreich sein, u.a. für die spätere Berufs- oder Studienwahl.“

Das zdi-Zentrum Oberhausen befindet sich in der Trägerschaft der OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH und hat seine Geschäftsstelle an der Hochschule Ruhr West. Das Angebot der zdi-Zentren (Zukunft durch Innovation) ist aus der Gemeinschaftsoffensive des Landes NRW zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses hervorgegangen. Regelmäßig gibt es neue, spannende Workshops im Rahmen des Digita4u-Projektes und jede Menge Spaß! Ausführliche Informationen zum Programm und zu den Kursen der zdi-Zentren Oberhausen & Bottrop sind auf der gemeinsamen Webseite zu finden: https://mint4u.de/mint4u-online-und-praesenz-kurse/ .

Die Elomech-Gruppe gehört zu den führenden Unternehmen in den Geschäftsfeldern Automatisierung, Nachrichtentechnik, Netzwerke, Sicherheitstechnik, Starkstrom und IT-Dienstleistungen. Das Unternehmen aus Mülheim an der Ruhr plant, installiert und wartet bundesweit und im europäischen Ausland anspruchsvolle Anlagen mit einem Einzel-Auftragsvolumen bis in zweistellige Millionenhöhen.

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