SAusgabe der Klimabäume im Grugapark Essen. V. l. n. r : Frank Restemeyer, Stadt Gladbeck, Frank Dudda, Vorsitzender der Verbandsversammlung des Ruhrparlaments, Nina Frense, Beigeordnete Umwelt und Grüne Infrastruktur beim RVR, Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand für Umwelt, Verkehr und Sport der Stadt Essen, und Andreas Giga, Emschergenossenschaft (Foto: Michael Gohl)
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Essen. Unter dem Motto “Du hast das Grundstück, wir haben den Baum!” hat der Regionalverband Ruhr (RVR) in Kooperation mit der Zukunftsinitiative “Wasser in der Stadt von morgen” (ZI) von Emschergenossenschaft (EG) und Städten ein Klimaprojekt mit und für die Metropole Ruhr auf den Weg gebracht. Am letzten Oktober-Wochenende startete in vier der 43 teilnehmenden Kommunen die Ausgabe der Obstbäume, so auch in Essen. Hier wurden am vergangenen Samstag (30.10.) im Grugapark Essen rund 150 Klimabäume an die Paten*Patinnen übergeben.

Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand für Umwelt, Verkehr und Sport der Stadt Essen, nahm gemeinsam mit Frank Restemeyer, Stadt Gladbeck, Frank Dudda, Vorsitzender der Verbandsversammlung des Ruhrparlaments, Nina Frense, Beigeordnete Umwelt und Grüne Infrastruktur beim RVR, und Andreas Giga, Emschergenossenschaft, an dem Termin teil.

“Die Stadt Essen als Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 unterstützt die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes NRW in besonderer Weise. So wurden seitdem vielfältige Projekte realisiert, die zentrale Themen wie Klimaschutz, Klimaanpassung, Umweltwirtschaft, Biodiversität oder nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung fördern”, so Simone Raskob. “Wir haben deshalb die Verpflichtung und auch den Anspruch uns dauerhaft den Themen unseres Hauptstadt-Mottos ‘von grau zu grün’ zu widmen. Deshalb sind wir beim Projekt Klimabäume gerne dabei.”

Zum Hintergrund:

Das Projekt Klimabäume wird von der Bezirksregierung Münster aus Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert. Es ist Teil der Offensive Grüne Infrastruktur 2030, einem Leitprojekt des RVR für die Metropole Ruhr aus der Ruhr-Konferenz NRW.

Neben der Verbesserung des Klimas liegt der Fokus auf der Biodiversität in der Region, da der Klimabaum Nistplätze für Vögel und Eichhörnchen bietet, Insekten anlockt und durch die vielseitigen Blüten und Früchte eine regionale und biologische Nahrungsquelle für Mensch und Tier bietet.

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