v.l. Der Beigeordnete Jürgen Schmidt, Susanne Amrehn (Steinbrinkschule), Sabine Schumann (Ruhrschule), Claudia Amann (Concordiaschule), Silke Böing (Marienschule), Sabine Mentgen (Wunderschule) und Petra Püttmann (Adolf-Feld-Schule) (Foto: Stadt Oberhausen, Tom Thöne)
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Oberhausen. Nach der Etablierung der ersten Familiengrundschulzentren (FGZ) durch die Landesinitiative „kinderstark – NRW schafft Chancen“ des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW wird die Anzahl der FGZ in Oberhausen durch eine Förderung des Ministeriums für Schule und Bildung in NRW (MSB) erweitert.

Für Oberhausen heißt das, dass vier weitere FGZ durch das Ministerium für Schule und Bildung in NRW aufgebaut werden. Schuldezernent Jürgen Schmidt freut sich über den weiteren Ausbau der Familiengrundschulzentren: „Mit möglichst niederschwelligen Angeboten und unter Einbeziehung der Eltern vor Ort werden die Bildungschancen für Kinder mit benachteiligten Bildungsvoraussetzungen deutlich verbessert und die Chancengleichheit bei der Entwicklung der Kinder hergestellt.“ Insgesamt bestehen also zukünftig folgende FGZ in Oberhausen:

In MSB-Förderung:

  • Concordiaschule
  • Marienschule
  • Steinbrinkschule
  • Wunderschule

In Förderung durch die Landesinitiative „kinderstark – NRW schafft Chancen“:

  • Adolf-Feld-Schule
  • Ruhrschule

Ziel aller FGZ bleibt es, Familien für die Begleitung des Bildungsweges ihrer Kinder zu stärken. Hierfür können die FGZ vor Ort zusammen mit Trägern (Arbeiterwohlfahrt Oberhausen/DIE KURBEL – Katholisches Jugendwerk Oberhausen) niedrigschwellige und wohnortnahe Angebote für eine bessere Einbindung der Eltern in den frühen Bildungsverlauf der Schüler*innen entwickeln. Dabei können die Eltern auch die Umsetzung mitgestalten.

So erhalten Eltern und Schüler*innen in den FGZ zum Beispiel direkten Zugang zu Sprachförderung, Beratung in Gesundheitsfragen sowie zu kulturellen Angeboten.

Die neue Förderung durch das MSB NRW setzt fünf Orientierungsbereiche voraus, von denen zwei zu Beginn der Förderung einzubringend sind. Ein weiterer soll zu einem späteren Zeitpunkt hinzukommen.

Orientierungsbereiche:

Familien im Mittelpunkt
Bedarfs – und Wirkungsorientierung
Niederschwelligkeit und Teilhabe
Schulentwicklung
Netzwerk im Sozialraum
Kooperation – Kommunale Koordinierung.

Die FGZ in Förderung durch das MSB erhalten jeweils eine Leitung. Diese werden wiederum durch eine neue kommunale Koordinierungsstelle organisiert. Durch die Ähnlichkeit der Ziele aller Oberhausener FGZ finden sich Anknüpfungspunkte für eine zukünftige Zusammenarbeit. Insbesondere die Erfahrungen der bereits gestarteten FGZ und der Träger (AWO/Die Kurbel) können eine gute Ausgangssituation bieten. Sowohl die Wübben Stiftung und Auridis Stiftung, als auch das Institut für soziale Arbeit in Münster bieten zusätzlich Unterstützung für die koordinierenden Mitarbeiter*innen und einen Austausch mit anderen Kommunen an.

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