Abführen aus dem Polizeigewahrsam (Foto: Zoll)
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Krefeld. Bei einer Kontrolle einer Baustelle in der Krefelder Innenstadt gegen Mittag des 04.11.2021 hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit Krefeld drei Weißrussen und sieben Ukrainer bei der Schwarzarbeit festgestellt.

Die zehn Männer im Alter von 41 bis 55 Jahren wiesen sich mit Reisepässen aus. Darüber hinaus verfügten die Ukrainer über einen litauischen Aufenthaltstitel. Mit den vorgelegten Ausweisdokumenten hätten sie sich zwar in Deutschland aufhalten dürfen, jedoch zur Aufnahme einer Beschäftigung hätten diese sie nicht berechtigt. Mit der Aufnahme der illegalen Beschäftigung erlosch der legale Aufenthalt, so dass sie sich weder in Deutschland aufhalten, noch arbeiten dürfen. Um in Deutschland einer Beschäftigung nachgehen zu können, brauchen Angehörige von Drittstaaten einen gültigen Aufenthaltstitel, der zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt. Darüber verfügten die Männer nicht.

Die Beamten informierten die Ausländerbehörde, die die Festnahmen anordnete. Gegen die Festgenommenen wurden nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet. Sie wurden in Polizeigewahrsam verbracht und heute der Ermittlungsrichterin bzw. dem Haftrichter des Amtsgerichtes Krefeld zugeführt.

Der Arbeitgeber konnte ermittelt werden. Auch ihn erwartet ein Verfahren wegen Beschäftigung von Ausländern ohne gültige Arbeitsgenehmigung sowie der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt. (ots)

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