Neues Bild des Legionslagers Vetera auf dem Xantener Fürstenberg im 1. Jahrhundert n. Chr. (Illustration: N. Kriek)
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Xanten. Vortrag im LVR-RömerMuseum am 15. November 2021, 18 Uhr

Seit Kurzem ist der römische Limes längs des Rheins von Remagen bis zur niederländischen Nordsee offiziell in die Liste der Welterbestätten aufgenommen. Beim Vortrag im LVR-RömerMuseum am Montag, den 15. November berichtet Dr. Erich Claßen, der Leiter des LVR-Amts für Bodendenkmalpflege im Rheinland, aus erster Hand über das Antragsverfahren bei der Unesco und Aufsehen erregende archäologische Forschungen aus jüngster Zeit.

In einer der wichtigsten Grenzregionen des Römischen Reiches schützte der Niedergermanische Limes über Jahrhunderte das Rheinland. Es entstanden bedeutende Städte und Siedlungsräume, die unsere Traditionen bis heute prägen. Viele archäologische Denkmäler am Limes sind seit jeher gerne und viel besuchte Orte, von denen viele bereits seit Jahrzehnten als eingetragene Bodendenkmäler unter Schutz stehen. Spektakuläre Entdeckungen haben diesen kulturellen Schatz in den letzten Jahren durch gezielte Forschungen aber nochmals erweitert und bieten in ihrer Gesamtheit das einzigartig detaillierte Bild einer vielfältigen Kulturlandschaft, deren römische Wurzeln weit über das militärische Erbe Roms hinauswirken.

Der kostenlose Vortrag beginnt um 18 Uhr. Es gelten die 3G-Regeln, eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung an xanten@kulturinfo-rheinland.de bis Freitag den 12. November möglich.

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