Fahrradakkus und Ladegräte brannten (Foto: Feuerwehr)
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Mülheim an der Ruhr. Am späten Montagabend des 8. November kam es zu einem Brand in einer Postverteilerzentrale an der Düsseldorfer Straße in Mülheim Saarn.

Als um 23.45 Uhr die ersten Einsatzkräfte eintrafen war im Erdgeschoss des zweigeschossigen Wohn- und Geschäftshauses Feuerschein und Rauchentwicklung erkennbar. Fensterscheiben waren aufgrund der Wärmeentwicklung geborsten. Mehrere Bewohner aus den Wohneinheiten im oberen Geschoss befanden sich schon im Freien. Weitere Personen wurden von den Einsatzkräften ins Freie begleitet. Insgesamt waren 18 Personen betroffen. Sie blieben alle unverletzt. In einem Bus der Ruhrbahn wurden sie von Notfallseelsorgern betreut.

Nach der gewaltsamen Öffnung einer Zugangstür wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Es brannten eine Vielzahl von Fahrradakkus, Ladegeräten und Postkisten.

Zirka 30 Fahrradakkus wurden ins Freie gebracht und in einer mit Wasser gefüllten Mülltonne zwischengelagert.

Der Brand im Lager war schnell gelöscht. Das komplette Lager, die Wohneinheiten sowie ein direkt angrenzendes Restaurant mussten aufgrund von Rauchbelastung mit Hochleistungslüftern belüftet werden.

Neben zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr war auch der Löschzug Broich der Freiwillige Feuerwehr im Einsatz. Der Einsatz für die Feuerwehr war um 03.07 Uhr beendet. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Polizei ihre Arbeit aufgenommen.

Während des Einsatzes blieb die Düsseldorfer Straße gesperrt. (ots)

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