Rudolf Kretz-Manteuffel (Foto: privat)
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Kreis Wesel. Beim Ausbau des LTE- und 5G-Netzes im Flächenkreis Wesel möchte die FDP einen entscheidenden Durchbruch erzielen. Deshalb haben die Freidemokraten im Kreistag beantragt, einen Mobilfunkkoordinator einzusetzen – finanziert durch Landesmittel. Dieser solle die Schnittstelle zwischen der Verwaltung und den Netzanbietern sein und so Reibungsverluste verkleinern und Verfahren beschleunigen. „Schnelles Internet ist für die Chancen der Menschen zentral wichtig und für unsere Unternehmen und Betriebe ein entscheidender Standortfaktor“, stellt FDP-Fraktionsvorsitzender, Rudolf Kretz-Manteuffel, fest.

Die FDP sei bei diesem Thema besonders ungeduldig, denn eine gute mobile digitale Anbindung sei vielerorts noch viel zu langsam. „Wir dürfen keine Zeit verlieren und sollten das gute Förderprogramm des Landes NRW sofort nutzen“, macht sich Kretz-Manteuffel für das Thema stark. Die Maßnahme des Mobilfunkkoordinators ist Teil eines größeren Förderprogramms. „Der neue Mobilfunkpakt 2.0 vom FDP-geführten Wirtschafts- und Digitalministerium ist die Fortsetzung eines Erfolgsmodell. Die Fördersumme von 210 000 Euro in 3 Jahren sollte der Kreis Wesel unbedingt nutzen“, führt Kretz-Manteuffel weiter aus. 

Deshalb habe die FDP-Fraktion sofort einen Antrag an den Kreistag und die Fachausschüsse gestellt. Das Programm sei vorerst bis Ende 2024 befristet, denn bis dahin müssten auch die Ausbaumaßnahmen abgeschlossen sein, heißt es seitens der FDP-Fraktion. Kretz-Manteuffel zeigt sich entschlossen: „Mit einem Mobilfunkkoordinator hat der Kreis die Chance, attraktiver für den Ausbau des Mobilfunknetzes zu werden und aus dem Hintertreffen aufzuholen.“

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