Wilhelm Hausmann MdL (Foto: privat)
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Oberhausen. CDU begegnet “Stimmungsmache der SPD” mit Fakten

Mit großer Sorge nimmt der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Wilhelm Hausmann mehrere aktuelle Stellungsnahmen von Oberhausener Sozialdemokraten zum Wohnungsbau in unserer Stadt zur Kenntnis.  „Herausforderungen von heute und morgen sollen demnach mit Lösungen von gestern bewältigt werden“, stellt der CDU-Politiker fest. „Mit Werkzeugen der Planwirtschaft, wie sie die Landtagskollegen der SPD jetzt fordern, lässt sich Zukunft in Oberhausen aber nicht gestalten.“

Es sei schon sehr schade, wenn Jusos mit Parolen aus dem Klassenkampf die Diskussion befeuern, erklärte Hausmann weiter. Jungen engagierten Menschen könne man dies aber am Ende vielleicht noch nachsehen. Dass aber gestandene Landtagskollegen Not und Obdachlosigkeit gewissermaßen an die Wand malen, weil angeblich kein preiswerter Wohnraum zur Verfügung stehe, sei nicht in Ordnung.  Genauso wenig sollten sich die Menschen in Oberhausen einreden lassen, es sei unanständig, nachhaltig und schön wohnen zu wollen.

Hausmann will dem Schüren von Ängsten aber auch mit Fakten begegnen: „Natürlich wird die Oberhausener CDU alle Segmente der Wohnbebauung – von einfach bis gehoben – weiter im Auge behalten. Dafür bin ich auch mit unserer Fraktionsvorsitzenden im Rat, Simone-Tatjana Stehr, in ständigem, vertrauensvollem Kontakt. Fakt ist aber: 2019 und 2020 waren Rekordjahre in Bezug auf erteilte Baugenehmigungen und fertig gebauten Wohnungen. In 2019 haben wir in NRW 42.939 Wohnungen gebaut, 2020 waren es sogar 43.309, also deutlich mehr als unter Rot-Grün, die unsere Zahlen zu keinem Zeitpunkt erreichen konnten. Im Jahre 2011 waren es gerade einmal 30.364 Wohnungen, die gebaut wurden.“

Er sei sich ziemlich sicher, so Hausmann, dass auch sein SPD-Kollege Stefan Zimkeit diese Zahlen kenne. Wenn er jetzt trotzdem ein Landesinvestitionsprogramm mit 100.000 neuen Wohnungen fordere, so sei das wieder einmal wohlfeil und unredlich.

Wie die Oberhausener Fraktions-Chefin Stehr feststellt, sind auch für unsere Stadt die Zahlen durchaus beeindruckend. “So wurden hier in den letzten fünf Jahren 36 Prozent mehr Wohnungen fertig gestellt als in den fünf Jahren zuvor. Die Verwaltung hat im gleichen Zeitraum respektable 33 Prozent mehr Baugenehmigungen erteilt.”

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