Dietmar Meier (Foto: privat)
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Moers. In Moers müssen schnellstmöglich Impfstandorte für das Verabreichen der Dritt-„Booster-Impfung“ errichtet werden, dafür setzt sich die Moerser FDP ein. Dabei möchten die Freidemokraten dezentral Impfstraßen an geeigneten Orten aufbauen und auf die hausärztlichen Strukturen zurückgreifen. „Das Konzept mit Impfstandorten in der größten Stadt des Kreises hat sich bewährt und muss für die Drittimpfung so gestaltet werden“, erklärt FDP-Vorsitzender, Dietmar Meier. „Es darf auf keinen Fall Zeit verschwendet werden“, legt FDP-Stadtratsmitglied Martin Borges nach. Borges bezieht sich damit auf die Diskussion Anfang vergangen Dezembers, als es sehr lange dauerte bis der Impfstandort in Moers eröffnet wurde. „Die entsprechenden Behörden müssen jetzt sehr schnell für eine gute, niederschwellige Versorgung der Moerser Bürgerschaft mit einer Drittimpfung sorgen“, fordert Borges.
Die Liberalen sehen auch logistische Herausforderungen als Argument unverzüglich wieder Standorte zu öffnen: „Die Booster-Impfung dürfen alle Geimpften ab einem halben Jahr nach der letzten Impfung bekommen, da kommt bald eine ganze Welle an Impfwilligen, die versorgt werden müssen“, sagt Dietmar Meier. Die Liberalen sehen allerdings aufgrund des hohen Aufwands den Neuaufbau des Zentrum am St. Josef Krankenhauses nicht als gangbaren Weg. „Angesichts der steigenden Infektionszahlen ist es besonders wichtig schnell die Impf-Infrastruktur wieder aufzubauen, um erneute Freiheitseinschränkungen abzuwenden. Eigene Impfstandorte in Verbindung mit den Hausärzten sind in einer Großstadt wie Moers dringend nötig und auch möglich“, stellt Meier klar.
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