Symbolfoto (Foto: Max Baum – FDP im Rat)
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Oberhausen. „Wir wollen das Thema Menstruation enttabuisieren und unangenehmen Situationen vorbeugen“, so kommentiert die bei den Jungen Liberalen aktive Miriam Göbels den gemeinsamen Haushaltsantrag, den die FDP im Rat gemeinsam mit der SPD-Fraktion eingebracht hat.

Aufgrund von Unvorhersehbarkeit gerade in jungen Jahren, führt das Thema Menstruation oftmals z.B. an Schulen zu unangenehmen Situationen für junge Frauen. Diese Situation zu vermeiden und die gebotene Hygiene zu verbessern, ist durch einen geringen Aufwand, z.B. durch die Aufstellung von Spendern für Hygieneartikel auf Toiletten möglich. Beispiele aus anderen Städten (z.B. Osnabrück, Wiesbaden), in denen seit einiger Zeit Tampons und Binden unentgeltlich auf Toiletten zur Verfügung gestellt werden, haben überwiegend positive Erfahrungen gemacht. Übermäßige Mitnahme oder Vandalismus waren dort nicht zu beobachten.

Nach einer 12-monatigen Pilotphase an allen weiterführenden Schulen sollen die Ergebnisse evaluiert werden. Sollte das Vorhaben an den Schulen positiv angenommen werden, ist eine Ausweitung auf alle öffentlichen Gebäude wünschenswert. “Wir freuen uns sehr darüber, dass wir unseren Antrag nun gemeinsam mit der SPD umsetzen können und sind zuversichtlich, dass diese Initiative demokratische Mehrheiten finden wird“, kommentiert Max Baum, der auch Kreisvorsitzender der ideengebenden Jungen Liberalen in Oberhausen ist.

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