Maarten Oversteegen (Foto: privat)
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Kleve. Die FDP-Fraktion im Stadtrat will die Echtzeiterfassung von Bussen in Kleve etablieren. Deshalb haben die Freidemokraten einen Antrag gestellt, ein entsprechendes Pilotprojekt an den Start zu bringen und digitale Anzeigetafeln an stark frequentierten Bushaltestellen zu installieren. „Für viele Menschen in Kleve, die auf Bus und Bahn angewiesen sind, sind Verspätungen der öffentlichen Verkehrsmittel lästig. Man verschwendet Zeit, während man an der Haltestelle auf einen verspäteten Bus wartet. Dieses Warten könnte der Vergangenheit angehören, wenn es auch in Kleve zu einer modernen Echtzeiterfassung der Busse kommt“, sagt Maarten Oversteegen, FDP-Sprecher im Mobilitätsausschuss. Vergleichbare Systeme würde es bereits seit Jahren in Großstädten wie Münster, Köln oder Düsseldorf geben.

Das Herzstück dieses technologischen Fortschritts ist ein rechnergestütztes Betriebsleitsystem (ICTS), auf dem jedwede Informationen zusammenlaufen, verarbeitet und dann an verschiedene Ausgabequellen geschickt werden. Die Stadtverwaltung kündigte im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität an, über dieses Thema bereits im Austausch mit der NIAG zu sein. Fördermittel stünden für ein Pilotprojekt bereit. Allerdings sind nur 18 Haltestellen auf dem Klever Stadtgebiet förderfähig. Bedingung dafür ist, dass vier Busse in der Stunde vor Ort halten. „Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der NIAG wäre ein wichtiger erster Schritt. Darüber hinaus sollten wir als Politik dann schauen, wo wir noch Bedarfe für die Echtzeiterfassung sehen“, so Maarten Oversteegen.

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