Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Klaus Kaiser, besuchte im Rahmen seiner Rundreise zu den 26 Dritten Orten in Nordrhein-Westfalen am Samstag den Schirrhof in Kamp-Lintfort (Foto: privat)
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Kamp-Lintfort. Staatssekretär Klaus Kaiser war am vergangenen Samstag zu Besuch am Schirrhof

Der Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Klaus Kaiser, besuchte im Rahmen seiner Rundreise zu den 26 Dritten Orten in Nordrhein-Westfalen am Samstag den Schirrhof in Kamp-Lintfort.

Zum Dritten Ort im Schirrhof, in dem mittlerweile ein breites Angebot – von niedrigschwellig bis kulturell hochkarätig – auf die Beine gestellt wurde, gehören sowohl die ansässigen Gruppen (Künstlergruppe, die Fördergemeinschaft für Bergmannstradition, eine Zweigstelle des Moerser Arbeitslosenzentrums und das Infozentrum Stadt und Bergbau), als auch viele externe Akteure.

Vertreterinnen und Vertreter dieser Vereine oder Organisationen waren ebenfalls eingeladen zum Besuch des Staatssekretärs. Mit einem Grußwort eröffnete Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt die Veranstaltung. Darauf folgte eine Präsentation der Projektleiterin Susanne Rous, sowie ein Grußwort des Staatssekretärs und zum Abschluss ein Rundgang durch den Schirrhof und über das Gelände. Dabei fand ein reger Austausch zwischen allen Akteurinnen und Akteuren statt.

„Wir sind stolz darauf, dass sich der Schirrhof als Dritter Ort schon so gut etablieren konnte. Die zahlreichen erfolgreichen Projekte und Veranstaltungen, die bereits durchgeführt wurden, sprechen für das hohe Potenzial dieses Dritten Ortes“, erklärt Prof. Dr. Christoph Landscheidt.

Der Saxofonist Eike von der Leyen begleitete die Veranstaltung im Hintergrund mit Jazzmusik.

Das Besondere an einem Dritten Ort ist gerade die Vielschichtigkeit und die Bandbreite der Angebote. Dritte Orte sind aufgerufen, Ehrenamt mit Hauptamt zu verbinden, Vielfalt zu leben und auch Menschen zusammen zu bringen. Am Schirrhof haben bereits viele Veranstaltungen stattgefunden, die Menschen, Vereine, Institutionen, Künstler und Künstlerinnen zusammengebracht haben, die sich ohne diesen Dritten Ort vielleicht nicht gefunden hätten.

Ein schönes Beispiel für diese Vernetzung von verschiedenen Menschen und Angeboten ist der Färbergarten am Schirrhof, den alle am Schirrhof Ansässigen gemeinsam pflegen und der von der Künstlerin Andrea Much für Malprojekte mit Kindern genutzt wird. Zusätzlich fanden bereits viele weitere gemeinsame Projekte, tolle Veranstaltungen wie die Kamper Konzerte, Ausstellungen, Begegnungscafés, Jazz- und Latinkonzerte, Lesungen und vieles mehr statt – in der Hauptsache von Vereinen und im Ehrenamt organisiert und durchgeführt.

Für das nächste Jahr erhoffen sich die Organisierenden und Mitwirkenden, dass die vielen Angebote weiterhin gut angenommen werden. Einige neue Veranstaltungen sind ebenfalls geplant.

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