Bürgermeister Thomas Görtz, Klimaschutzmanagerin Dr. Lisa Heider und Westenergie-Kommunalmanager Dirk Krämer gemeinsam mit den Gewinnerinnen und Gewinnern des Westenergie Klimaschutzpreis in Xanten (Foto: Randolf Vastmans)
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Xanten. Die Grundschule Marienbaum gewinnt den Westenergie Klimaschutzpreis in der Stadt Xanten und damit 1.250 Euro Preisgeld. Im Rahmen der Preisverleihung am vergangenen Mittwoch gratulierten Bürgermeister Thomas Görtz, Klimaschutzmanagerin Lisa Heider und Westenergie-Kommunalmanager Dirk Krämer den Gewinnerinnen und Gewinnern.

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Marienbaum setzen sich in vielerlei Hinsicht für den Klimaschutz ein. Im Rahmen des Schulunterrichts befassen sie sich mit den Themen Trennen, Recyceln und Vermeiden von Plastikmüll, um langfristig eine Verringerung von Abfällen zu erzielen. Zusätzlich bauten sie Insektenhotels und Nistkästen und schafften damit einen neuen Lebensraum für Vögel und Insekten. Um ihr Wissen über Tiere und Pflanzen zu erweitern, besuchen die Schülerinnen und Schüler außerdem regelmäßig nahegelegene Waldgebiete.

Den zweiten Platz des Westenergie Klimaschutzpreis und damit 750 Euro erhalten Norbert Peters und Wallie Lieven. Im Rahmen ihres Projekts „Wenn Natur und Kultur sich treffen“ in Marienbaum bieten die beiden Parzellen an die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, um möglichst vielen Menschen den Zugang zur Natur zu ermöglichen. Zusätzlich werden Baumschneidekurse, sowie Workshops zur Haltbarmachung von Lebensmitteln, Kräuterführungen und der Bau von Insektenhotels angeboten. Weitere Informationen finden Sie auf der Website https://wallilieven.wixsite.com/obstbaumprojekt.

Den dritten Platz und damit 500 Euro Preisgeld geht an das Projekt „Insektenparadies Schützenwiese“ von den Bundesschützen- und Landestambourkorps Birten. Mit der Pflanzung von zwei 400m² großen Wildblumenwiesen hinter der Birtener Schützenhalle fördert der Verein den Erhalt von Insekten und bietet gleichzeitig Erdbienen einen Lebensraum.

Westenergie-Kommunalmanager Dirk Krämer erklärte: „Es freut uns, dass wir gemeinsam mit der Stadt Xanten das Bewusstsein bei den Menschen vor Ort zum Thema Klima- und Umweltschutz fördern und gleichzeitig gemeinnützige Organisationen unterstützen können.“

Seit 1995 macht der Westenergie Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten bereits mehr als 7.000 Projekte die Auszeichnung. Der Preis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 5.000 Euro dotiert. Die Gewinnerinnen und Gewinner ermitteln eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Kommune und von Westenergie. Voraussetzung ist, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient. Und das Besondere: Keiner der Bewerberinnen und Bewerber geht leer aus. Wird keine Auszeichnung verliehen, gibt es einen Sachpreis.

Zudem ermittelt Westenergie seit 2018 den Klimaschutzhelden des jeweiligen Jahres. Aus drei außergewöhnlich gelungenen Ideen stimmt das Publikum per Online-Wahl über das Gewinnerprojekt ab.

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