Christin Becker (Foto: Markus van Offern)
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Kleve. Im Jugendhilfeausschuss der Stadt Kleve wurde über die Personalsituation in den Kindergärten gesprochen. Grund ist die vorübergehende Schließung von zwei Gruppen in einem Klever Kindergarten. Der Klever Elternbeirat/Jugendamtselternbeirat der Stadt Kleve berichtete hierzu ganz aktuell auf seiner Facebook-Seite.

Der Klever Elternbeirat sorgt sich um das Betreuungsangebot der Klever Kitas. Auch zukünftig kann es wegen Personalmangels zu Schließungen kommen. Die Klever SPD hat sich mit dem Thema beschäftigt und sieht auch die personellen Engpässe; nicht nur im aktuellen Beispiel sondern auch als strukturelles Problem im Bereich der frühkindlichen Bildung.

Die SPD Kandidatin für den Landtag Christin Becker fordert: „Den Erzieher:innen müssen wir mehr Wertschätzung entgegen bringen und generell die duale Ausbildung fördern. Der Erzieherberuf muss attraktiver werden.“ Mehr Personal lässt sich aber nur durch gute Arbeitsbedingungen, bessere Bezahlung und soziale Sicherheit gewinnen. Mit verbesserten Personalschlüsseln bleibt den Erzieher:innen mehr Zeit für Bildung, Betreuung und Erziehung unserer Kinder und Ausfälle lassen sich besser kompensieren. Hierzu gehören auch Aus- und Fortbildungsangebote für das qualifizierte Personal sowie beruflicher Aufstieg für Erzieher:innen und Alltagshelfer:innen.

Christin Becker: „Es reicht nicht, nur für mehr Plätze und Randzeitenbetreuung usw. zu sorgen. Wir müssen auch reflektieren, wie mehr Personal gewonnen werden kann.“ In diesem Zusammenhang fordert die Klever-SPD die Landrätin auf, am Berufskolleg keine Reduzierung von Klassen zur Erzieher:innenausbildung vorzunehmen, stattdessen mindestens eine zusätzliche Klasse zu schaffen und sich für mehr praxisintegrierte Ausbildungsplätze in den Einrichtungen einzusetzen.

Christin Becker weiß als SPD-Landtagskandidatin, dass das Thema (frühkindliche) Bildung und Personalmangel vor allem ein Thema der Landespolitik ist. „Wir müssen die Bereiche Erziehung und Bildung anpacken, den Mut haben, dieses Thema neu zu denken und zu einem zentralen Thema der zukünftigen Landesregierung machen.“

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