Bundespolizei: auf den Gleisen aufgesetztes Kraftfahrzeug (Foto: Bundespolizei)
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Bonn. Heute Morgen (27. November) lenkte eine 79-jährige Autofahrerin ihr Kraftfahrzeug an einem Bahnübergang in Bonn-Mehlem direkt auf die Gleise. Das Problem: Der Bahnübergang war aufgrund einer Baustelle nicht für den Fahrzeugverkehr zugänglich. Es kam innerhalb des Bahnverkehrs zu 182 Minuten Verspätung, dem Einsatz von 2 Ersatzzügen sowie zu sechs Teil- und fünf Komplettausfällen.

Am 27.11.2021 gegen 09:15 Uhr informierte die Leitstelle der Polizei Bonn die Bundespolizei über ein Kraftfahrzeug am Bahnübergang in der Drachenburgstraße in Bonn-Mehlem, welches sich direkt auf den Gleisen befinden und diese vollständig blockieren würde. Da an dem Bahnübergang momentan gebaut wird, und Teile des Asphalts entfernt wurden, konnte das Fahrzeug selbstständig nicht mehr vor oder zurückbewegt werden. Umgehend veranlassten die Bundespolizisten eine Streckensperrung und setzten den zuständigen Notfallmanager der Deutschen Bahn AG über den Sachverhalt in Kenntnis. Weiterhin wiesen die Einsatzkräfte die 79-jährige Fahrzeugführerin aus Bonn auf die Gefahren im Bahnverkehr, und hier besonders an einem Bahnübergang, hin. Durch einen Abschleppdienst wurde das Fahrzeug aus dem Gleisbereich geborgen, Schäden an den Gleisen konnten nicht festgestellt werden und die Frau blieb glücklicherweise unverletzt. Die Beamten hoben die Streckensperrung nach etwa 90 Minuten auf. (ots)

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