Die stellvertretende Kita-Leiterin Sandra Remke (links im Bild) und die erste Vorsitzende des Elternbeirats Katja Lortz mit Kindern des Elternbeirates (Foto: privat)

Dinslaken. Die Vorweihnachtszeit ist auch für Kinder eine ganz besondere Zeit. Der Elternbeirat des Dinslakener Familienzentrums Dickerstraße hat sich an die eigene Kindheit erinnert und an die Zeit, in der Schuhkartons gepackt wurden, um anderen eine Freude zu machen. Nun können die eigenen Kinder diese Erfahrung erleben. Der Elternbeirat ist sich sicher, mit dem Friedensdorf den richtigen Partner für die Idee zu haben. Denn es ist ihm wichtig, dass das richtige Geschenk an der richtigen Adresse ankommt.

Mit Hilfe der Packlisten vom Friedensdorf konnten die KiTa-Eltern der jeweiligen Gruppen die benötigten Dinge in vorbereitete Behälter legen. Die Kinder jeder Gruppe haben dann mit Hilfe ihrer Erzieher*innen die Friedensdorf-Kartons gepackt.
Das Thema „Teilen und Helfen“ begleitet sie im Kita-Alltag ständig. Durch das vorangegangene Martinsfest rückte es in den letzten Wochen in den Morgenkreisen immer wieder in den Vordergrund. Für die Kinder war ganz klar: „Wir möchten anderen Kindern, die nichts zu spielen und zu essen haben, helfen!“

Die Spenden der Familien wurden in den einzelnen Gruppen gemeinsam mit den Erzieherinnen und Kindern in die entsprechenden Kartons verpackt. „Das habe ich mitgebracht, damit andere Kinder auch was zu essen haben“, freute sich ein Kind während des Packens. Auch Sätze wie „Jetzt bekommen auch Kinder Geschenke, die nicht so viel Geld haben“ oder „Meine Socken machen dem anderen Kind die Füße warm“ fielen beim Verschnüren der Kartons. In einer Sache waren sich alle Kinder einig: „Die anderen Kinder werden sich freuen und lachen.“

Am 22.11.2021 wurden die Kartons vom Elternbeirat, vertretend für das Familienzentrum, mit Freude dem Friedensdorf übergeben. Alle waren sich einig: „Wir freuen uns, wenn wir dadurch anderen Menschen in dieser oft trostlosen und schweren Zeit ein Lächeln ins Gesicht zaubern und helfen können. Wir würden uns wünschen, viele Menschen schließen sich solchen Aktionen an. Denn durch viele kleine, gemeinsame Dinge kann man Großes bewirken und Menschen, denen es nicht so gut geht, unterstützen und den Alltag etwas erleichtern.“

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