Besuch im Modelldorf (Foto: privat)
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Krefeld. Zehn Tage waren die Projektbeteiligten Prof. Arne Graßmann und Lukas Saars vom Institut SWK E² zusammen mit Vertretern des VKII e.V. (Verein kamerunischer Ingenieure und Informatiker) im Rahmen des Projektes IIDES-NSC (Industry Integrated Dual Engineering Studies in a North-South Collaboration) zu Gast an der Université NANGUI ABROGOUA in Abidjan, Elfenbeinküste. Mit dem Projekt möchte die Hochschule Niederrhein dazu beitragen, die Bevölkerung in dem westafrikanischen Staat Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) in die Lage zu versetzen, die Probleme des uneingeschränkten Zugangs zur Elektrizitäts- und Wasserversorgung eigenständig und nachhaltig zu lösen.

Der offizielle Empfang fand am 25. Oktober statt und wurde von hochrangigen Vertretern verschiedener Ministerien, einem Vertreter der deutschen Botschaft in Abidjan, dem Präsidenten der Université NANGUI ABROGOUA, Professoren und Studierenden verfolgt.

Da im Rahmen des Projektes ein Prototyp für die Strom- und Wassergewinnung in einem Modelldorf entwickelt, aufgebaut und in Betrieb genommen werden soll, besuchte das Team, bestehend aus der Delegation aus Deutschland und Mitarbeitern und Studierenden der Partnerhochschule, ein Modell-Dorf in der ländlichen Region, welches bereits über eine kleine solarbetriebene Anlage zur Wasserversorgung verfügt. Die Delegation wurde von dem Dorf herzlich empfangen und konnte viele Fragen beantworten, die von Studierenden aus zwei aktuell in unserer Hochschule laufenden Projektgruppen an der Hochschule Niederrhein mit auf die Reise gegeben wurden.

Das Projekt wird vom DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Förderprogramm „Praxispartnerschaften zwischen Hochschulen und Unternehmen in Deutschland und in Entwicklungsländern“ mit bis zu 719.065 € über eine Projektlaufzeit von vier Jahren gefördert. Partner ist die Universität NANGUI ABROGOUA in Abidjan. Mit der Wilo SE und der Euregio-Solarzentrum GmbH unterstützen zwei Partner aus der Industrie das Vorhaben. Dabei bietet die Niederlassung von Wilo in Abidjan die Möglichkeit, dem Projekt als Bindeglied zur lokalen Wirtschaft zu dienen.

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