Kreismonitoring 2021 (Foto: © Kreis Viersen)

Kreis Viersen. Elektromobilität nimmt zu – Neue Zahlen zu Corona-Pandemie

Der Kreis Viersen hat sein diesjähriges Kreismonitoring veröffentlicht. Es erklärt in anschaulichen Grafiken Zusammenhänge der Kreisentwicklung. Was dabei auffällt: Die Themen “Mobilität und Infrastruktur” sowie “Umwelt und Klimaschutz” nehmen eine zunehmend wichtigere Rolle ein.

Einen Hinweis darauf bietet die Elektromobilität im Kreis Viersen, belegbar an den Zulassungszahlen an reinen Elektrofahrzeugen. “Es hat uns sehr gefreut zu sehen, dass der Kreis Viersen nach aktuellen Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes im Vergleich mit seinen Anrainerkreisen zu Jahresbeginn den höchsten relativen Anteil an zugelassenen E-Fahrzeugen aufweist”, so Landrat Dr. Andreas Coenen. “Wir hoffen, dass sich nach der Initialzündung der vergangenen zwei Jahre die Anzahl zugelassener Elektrofahrzeuge im Kreisgebiet und darüber hinaus weiterhin positiv entwickelt und wir in absehbarer Zeit noch wesentlich mehr E-Fahrzeuge ausweisen können.” Im Kreis Viersen gibt es laut Kreismonitoring 4,02 zugelassene E-Fahrzeuge je 1.000 Einwohner, der NRW-Schnitt liegt bei 3,5.

Wie üblich, nimmt das Monitoring die Bevölkerungsentwicklung und den demografischen Wandel besonders unter die Lupe. Außerdem spannt es einen weiten Bogen über einen Querschnitt von Themen von Bedeutung für den Kreis und die Bevölkerung: Arbeit und Wirtschaft, Familie und Bildung, Gesundheit, Wohnen sowie Mobilität, Umwelt und Klimaschutz.

Zudem führt das Monitoring die im vergangenen Jahr geschaffenen Statistiken zur Corona-Pandemie fort und zeigt den Verlauf der Pandemie im Kreis Viersen seit ihrem Beginn bis Ende November 2021. Gleichzeitig wurden die nach eineinhalb Jahren Pandemiegeschehen vorliegenden Daten vertieft ausgewertet und aufbereitet. So finden sich in der diesjährigen Ausgabe mehrere Statistiken zur unterschiedlichen Betroffenheit der Kreisbevölkerung nach Altersklassen. “Als statistisches Grundlagenwerk des Kreises ist das Monitoring der passende Ort, um einen ersten Überblick zum bisherigen Verlauf des Infektionsgeschehens im Kreis Viersen zu geben und anschaulich aufzubereiten”, so Dr. Coenen. “Davon ausgehend wurden die Daten der Pandemie vertiefend in einem umfassenden Sonderbericht ausgewertet, um den Bürgerinnen und Bürgern sowie der interessierten Fachöffentlichkeit einen detaillierten Überblick über den Pandemieverlauf zu geben”, ergänzt Christoph Löw, Statistiker des Kreises Viersen.

Neben den Zahlen des Pandemieverlaufs selbst, zeigen sich in einigen Statistiken und Diagrammen dieser Ausgabe auch die zu erwartenden indirekten Auswirkungen der Pandemie. So haben Tourismus, Gewerbesteueraufkommen, Beschäftigung und Bildungsangebote im vergangenen Jahr in der gesamten Region besonders unter den Umständen der Pandemie gelitten.

 

Hintergrund: das Kreismonitoring

Das Kreismonitoring wird in der Kreisverwaltung intern erstellt und grafisch umgesetzt. Es beruht zu einem Großteil auf Daten der Landesdatenbank NRW (www.landesdatenbank.nrw.de) und des Landesbetriebes für Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW). Weitere Quellen sind u. a. die Bundesagentur für Arbeit sowie die Fachämter der Kreisverwaltung.

Alle Grafiken sind mit Erklärungen versehen, sodass auch Nicht-Experten sie verstehen – Fachausdrücke werden in Infoboxen erklärt. Am Anfang jedes Kapitels sind die wichtigsten Erkenntnisse in Schlagzeilen zusammengefasst.

Um Ressourcen zu schonen, wird das Kreismonitoring ausschließlich digital zur Verfügung gestellt: www.kreis-viersen.de/monitoring

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