v.l. Stephan Haupt MdL und Lucas van Stephoudt (Foto: privat)
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Kreis Kleve. Der FDP-Kreisverband Kleve-Geldern hat die beiden Kandidaten für die Landtagswahl am 15. Mai 2022 aufgestellt. Am Samstag fand die Wahlversammlung im Landhaus Beckmann in Kalkar statt. Stephan Haupt (für den Nordkreis) und Lucas van Stephoudt (Südkreis) wurden mit klarer Mehrheit von den Mitgliedern gewählt. „Diese deutlichen Wahlergebnisse zeugen von Geschlossenheit und gemeinsamer Zuversicht. Das stärkt uns in dem Gefühl, mit Rückenwind in die Landtagswahl zu gehen. Wir freuen uns, die Menschen im Kreis für liberale Inhalte zu begeistern und für ein starkes Ergebnis zu kämpfen“, sagt Stephan Haupt, der seit 2017 Abgeordneter im Düsseldorfer Landtag ist.

Der 51-Jährige hat in Kleve die Schule besucht und seine Ausbildung absolviert. Der Familienvater arbeitete als Projektbetreuer in Kleve und Emmerich, zudem war er mehrere Jahre als Techniker bei der Stadtverwaltung in Geldern beschäftigt. Stephan Haupt bildete sich zum Bautechniker weiter und schloss erfolgreich ein Studium zum technischen Betriebswirt ab. Seit nunmehr vier Jahren gehört der Mann aus Bedburg-Hau der FDP-Landtagsfraktion an. „Es wäre mir eine große Ehre, diese Region und diesem Bundesland weiter als Abgeordneter dienen zu dürfen“, sagt Kreisparteichef Stephan Haupt, der sich in der vergangenen Legislaturperiode insbesondere um die Themen Landwirtschaft, Verbraucherschutz und die Zugverbindung RE10 gen Düsseldorf bemüht hat. Er steht auf Platz 25 der Landesliste.

Der 27-jährige Lucas van Stephoudt stammt aus Geldern, hat dort auch sein Abitur gemacht. Der Liberale ist gelernter Bankkaufmann und studiert aktuell parallel zum Beruf Betriebswirtschaftslehre. Seit 2019 ist der Mann aus dem Ortsteil Hartefeld Wirtschaftsförderer seiner Heimatstadt. Er wolle sein Hauptaugenmerk im Wahlkampf unter anderem auf die Digitalisierung, Wirtschaftspolitik, den ÖPNV und das Ehrenamt legen. „Diese Region ist wahnsinnig lebenswert. Maßgeblich tragen dazu die vielen Vereine und Ehrenamtlichen bei. Doch das Fundament ist fragiler als vor Jahren. Wir müssen den Organisationen als Politik nun den Rücken stärken“, sagt Lucas van Stephoudt.

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