(Foto: Feuerwehr)
Anzeigen

Kalkar/Bedburg-Hau. Das Wort mit C heißt C-Strahlrohr

Das und vieles andere haben 24 frischgebackene Truppmänner und -Frauen in der Modulausbildung 1 und 2 gelernt. Wie auch in den vergangenen Jahren wurden gemeinsam von den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Kalkar und der Gemeinde Bedburg-Hau Kameradinnen und Kameraden im Grundlehrgang, dem Modul 1 und 2 ausgebildet. Dieser wurde in Kalkar durchgeführt. “Die gemeinsame Ausbildung hat sich bewährt und ist weiterhin ein großartiges Beispiel für die interkommunale Zusammenarbeit der beiden Wehren” berichtet Klaus Elsmann, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Bedburg- Hau.

Motivierte und vor allem gemischte 24 Teilnehmer konnten die Ausbildung mit den Teilmodulen 1 und 2 am 4. Dezember 2021 in Kalkar erfolgreich abschließen. “So eine große Teilnehmerzahl war schon eine Herausforderung” berichtet Ausbildungsleiter und stellvertretender Leiter der Feuerwehr Kalkar Erwin Grootens. Der Lehrgang begann mit 26 Feuerwehrmännern und Frauen im Gerätehaus Appeldorn. “Obwohl die Gruppe sehr groß gewesen ist war es eine tolle Atmosphäre, ein gutes Miteinander mit einer entsprechenden Disziplin, auch die Alterspanne zwischen 16 und 51 Jahren war beeindruckend, berichtet Erwin Grootens. Das Ziel der Truppmannausbildung ist die Befähigung zur Übernahme von grundlegenden Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz. Die theoretische Ausbildung dazu erfolgte an zwei Tagen die Woche im Gerätehaus Appeldorn. Die praktische Ausbildung wurde auf verschiedenen kommunalen Außengeländen durchgeführt. Innerhalb von sechs Wochen wurden an 16 Tagen und in 70 Ausbildungsstunden den Teilnehmern viel abverlangt. “Verschiedene Ausbilder aus der Stadtwehr Kalkar waren in den Bereichen der Ersten Hilfe, persönlicher Schutzausrüstung, Rechte und Pflichten, Einsatzlehre, Fahrzeugkunde und vielen weiteren theoretischen und praktischen Themen am Unterricht beteiligt” erklärt Roland Matenaer, Leiter der Feuerwehr Kalkar. “Wir hatten einen tollen Zusammenhalt in der gesamten Gruppe, wir konnten uns gut ergänzen. Feuerwehr ist Teamarbeit, da ist das Alter nicht so wichtig.” berichtet Teilnehmerin Judith Scholz begeistert. “Noch haben wir kein akutes Nachwuchsproblem, da aber immer wieder Kameraden in die Alters- in die Ehrenabteilung verabschiedet werden ist eine kontinuierliche Ausbildung mit neuen und motivierten Kameradinnen und Kameraden unerlässlich” weiß Roland Matenaer zu berichten. Daher ist er besonders erfreut das insgesamt 17 Kameradinnen und Kameraden aus der Feuerwehr Kalkar und sieben aus der Feuerwehr Bedburg-Hau die Prüfung trotz der erschwerten Bedingungen unter der Corona Pandemie erfolgreich bestanden haben.

Beglückwünschen konnten Erwin Grootens und Roland Matenaer in alphabetischer Rheinfolge: Thomas Chrobock, Tim Deipenbrock, Maximilian Fuchs, Rene Heinze, Lucas Howald, Felix Janßen, Stefan Kaus, Sascha Marti, Marius Mohn, Rene Nattkamp, Joshua Oenings, Patrick Oenings, Stefan Ooster, Niclas Pohle, Luca, Pohle, Kevin Proest, Laurenz Rütter, Judith Scholz, Daniel Seegers, Tim Stähler, Imke van Haaren, Johannes Verfürden, Lennard Winhyusen, und Philipp Zech.

Nicht unerwähnt bleiben sollen neben Lehrgangsleiter Erwin Grootens auch die Ausbilder: Roland Matenaer, Jürgen Dahlmann, David Feldmann, Daniel Hegmann, Helmut Hessel, Markus Leukers, Manuela Mohn, Torsten Spielmann, Yvonne Pohle, Jörg Mohn sowie die Kameraden aus den Löschgruppen Appeldorn, Grieth, Hönnepel, Mitte und Wissel die bei der praktischen Ausbildung aktiv unterstützt haben sowie die Mimen der ISAR Germany im Rahmen der Erste Hilfe Ausbildung.

Nun warten alle gespannt auf den zweiten Teil der Grundausbildung, dem Modul 3 und 4. Ziele der Truppmannausbildung ist die selbstständige Wahrnehmung der Truppmannfunktion im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz sowie die Vermittlung standortbezogener Kenntnisse. Dieser wird dann im kommenden Frühjahr durch die Feuerwehr Bedburg- Hau geplant und durchgeführt. (ots)

Beitrag drucken
Anzeigen