v.l.n.r.: EKHK Heinz Thönnißen, Polizeidirektor Dieter Prosch (Abteilungsleiter der Polizei Heinsberg), Karoline Steffens (Geschäftsführerin des SKFM Erkelenz), KHK Jürgen Heitzer (Kriminalprävention), Susanne Franken ("Kurve kriegen"), KHK Jakob Liebernickel (Kriminalprävention), Jessica Jung ("Kurve kriegen"), Petra Paulussen ("Kurve kriegen"), Philipp Schneider (Allgemeiner Vertreter des Landrates) (Foto: Polizei)
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Kreis Heinsberg. Wenn Kinder oder junge Jugendliche auf die “schiefe Bahn” geraten und drohen in die Kriminalität abzurutschen, bedarf es gezielter und wirkungsvoller Unterstützung für sie selbst und für ihre Familien. Die nordrhein-westfälische Polizei hat dafür die Initiative “Kurve kriegen” ins Leben gerufen, die nun auch im Kreis Heinsberg startet. Dabei arbeitet die Polizei Heinsberg mit drei Sozialarbeiterinnen gemeinsam daran, frühzeitig zu verhindern, dass kriminelle Kinder und Jugendliche, etwa im Alter von 8 bis 15 Jahren, weiterhin Straftaten begehen und zu Intensivtätern werden. Durch kriminalpräventive und pädagogische Maßnahmen sollen sie und ihre Familien unterstützt werden. Beamte der Kriminalprävention arbeiten dabei eng mit den Sozialarbeiterinnen zusammen.

Der ständige Vertreter des Landrates, Philipp Schneider, der Abteilungsleiter der Polizei Dieter Prosch sowie der Leiter des Kriminalkommissariates 3, Heinz Thönnißen, begrüßten gemeinsam mit den Kollegen von der Kriminalprävention, Jakob Liebernickel und Jürgen Heitzer, die neuen Mitarbeiterinnen. Auch die Geschäftsführerin des SKFM Erkelenz, Karoline Steffens, freute sich über die zukünftige Zusammenarbeit. Durch das Projekt geht die Polizei NRW neue Wege, um darauf hinzuwirken, dass gefährdete junge Menschen im Kreis Heinsberg noch rechtzeitig die “Kurve kriegen”. (ots)

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