Nächtlicher Feuerwehreinsatz an der Hochstraße in Süchteln (Foto: Stadt Viersen)

Viersen. Die Feuerwehr Viersen hat in der Nacht zum Mittwoch, 8. Dezember 2021, fünf Menschen aus einem brennenden Wohnhaus an der Hochstraße in Süchteln gerettet. Die zwei Erwachsenen und drei Kinder wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Um 1:41 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand nach Süchteln alarmiert. Ein Feuerwehrmann aus dem Löschzug Süchteln konnte bereits auf dem Weg zur Süchtelner Wache zwei Kinder aus dem Hausflur ins Freie bringen. Allerdings waren noch drei weitere Personen, ein weiteres Kind und die Eltern, im Haus.

Die kurz darauf eintreffenden Wehrkräfte konzentrierten sich daher zunächst auf die Menschenrettung. Die sehr starke Rauchentwicklung aus dem Haus erschwerte die Arbeiten. Die Mutter und ein Kind wurden mit Hilfe einer Drehleiter aus dem 1. Obergeschoss gerettet. Wenig später retteten die Einsatzkräfte auch den Vater. Er wurde aus einem Dachfenster ebenfalls per Drehleiter in Sicherheit gebracht.

Die fünf Personen wurden an der Einsatzstelle von Rettungsdienst und Notärzten versorgt. Anschließend wurden sie zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gefahren. Auch der Feuerwehrmann, der die beiden Kinder aus dem Haus geholt hatte, wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Er konnte aber noch während des laufenden Einsatzes wieder an die Brandstelle zurückkehren.

Nachdem die Menschenrettung gegen 2 Uhr abgeschlossen war, bekämpfte die Wehr das Feuer. Der nach ersten Erkenntnissen in einer Waschküche im Erdgeschoss entstandene Brand hatte sich bereits bis ins 1. Obergeschoss ausgeweitet. Um 2:24 Uhr meldeten die Einsatzkräfte: „Feuer aus.“ Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Löscharbeiten an die Polizei übergeben. Diese ermittelt jetzt die Brandursache.

Alarmiert waren zunächst die hauptamtliche Wache, der Rettungsdienst mit Notarzt, der Löschzug Süchteln einschließlich der Löschgruppe Hagenbroich und die Einsatzleitwagen-Gruppe (ELW-Gruppe). Nachalarmiert wurden ein Notarzt und ein Rettungswagen aus Tönisvorst und ein Rettungswagen aus Willich sowie der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst.

Im Einsatz waren 40 Feuerwehrkräfte und 12 Personen des Rettungsdienstes. Die Polizei war ebenfalls am Ort des Geschehens. Sie sperrte während der Arbeiten der Feuerwehr den Westring und die Hochstraße.

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