Lisa Kunert will mit dem TuS Lintfort in Herrenberg punkten (Foto: privat)
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Kamp-Lintfort. Fast schon zur Tradition geworden, ist es, dass das letzte Auswärtsspiel des Jahres für den TuS Lintfort in Herrenberg stattfindet. „Das ist jetzt das vierte Mal in Folge, dass wir vor Weihnachten in den Süden fahren. Bisher meistens verbunden mit Schneefall in Herrenberg“, stellt sich Lintforts Trainerin Bettina Grenz-Klein auf eine anstrengende Auswärtsfahrt ein.

Herrenberg liegt in der Tabelle hinter dem TuS Lintfort und kam am letzte Wochenende in Göppingen richtig unter die Räder. „Ein Spiel mit mehr als 20 Toren Differenz zu verlieren, ist richtig hart. Das wird beim Gegner sicher dazu führen, dass Herrenberg noch einmal alles raushaut“, sieht Bettina Grenz-Klein eine große Motivation bei den Gastgeberinnen, es vor eigenem Publikum besser zu machen. „Wir müssen jetzt mal konstant unsere Leistung bringen und die unerklärlichen Schwankungen innerhalb der Spiele vermeiden. Dazu brauchen wir auch die nötige Cleverness, unsere herausgespielten Torchancen eiskalt zu verwerten“, findet Grenz-Klein.

Ausschlaggebend für die bisher negative Saison beim Gegner ist vor allem eine große Personalmisere. Die HSG hatte bisher kaum einmal den kompletten Kader zur Verfügung und musste immer wieder improvisieren. „Wir werden sehen, wie Herrenberg aufläuft. Aber wir wollen unbedingt punkten. Wenn wir eine gute Leistung auf die Platte bringen, können wir das auch“, ist sich Bettina Grenz-Klein sicher. Sie kann in diesem Spiel auf einen vollen Kader zurückgreifen.

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