Bürgermeister Rajko Kravanja (rechts), Thorsten Werth von Kampen, EUV (3. v. l.), und Westenergie Kommunalmanager Markus Droste (5. v. l.) gratulierten den Gewinnerinnen und Gewinnern des diesjährigen Westenergie Klimaschutzpreises (Foto: Westenergie)
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Castrop-Rauxel. Der Klimaschutzpreis von Westenergie steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. Der Preis, den das Unternehmen gemeinsam mit der jeweiligen Kommune verleiht, geht an örtliche Vereine oder Organisationen, die sich beim Thema Klimaschutz besonders verdient gemacht haben. In Castrop-Rauxel wurden in diesem Jahr drei Initiativen für ihr Engagement ausgezeichnet. Im Rahmen des Westenergie Klimaschutzpreises erhielten sie Preisgelder von insgesamt 5.000 Euro. Gemeinsam gratulierten Bürgermeister Rajko Kravanja, Thorsten Werth von Kampen, EUV Stadtbetrieb, und Westenergie Kommunalmanager Markus Droste den diesjährigen Preisträgern auf dem Betriebsgelände des EUV Stadtbetriebs.

Das Projekt „Rette mich, liebe mich“ der Martin-Luther-King-Schule am Standort Bahnhofstraße gewinnt beim diesjährigen Westenergie Klimaschutzpreis und kann sich über ein Preisgeld von 2.500 Euro freuen. Die Schülerinnen und Schüler haben sich zum Ziel gesetzt, Umwelt- und Tierschutz zu einem festen Bestandteil des schulischen und privaten Lebens zu machen. Dazu planen, organisieren und führen sie kleine und große Nachhaltigkeitsprojekte durch, die im Alltag leicht eingesetzt und etabliert werden können. So entwickelten sie zum Beispiel ein vegetarisches Kochbuch, stellten Sammelboxen für alte Batterien her oder bauten ein Insektenhotel. Diese und viele weitere Projekte wurden in Form von kleinen Erinnerungsstücken in einer Box gesammelt, um die guten Ideen im Gedächtnis zu behalten und weiterzuentwickeln. Platz 2 beim diesjährigen Westenergie Klimaschutzpreis geht an die Familie Bols. Sie erhält für ihr Projekt „Generationsübergreifender aktiver Umweltschutz“ ein Preisgeld von 1.500 Euro.

Der Verein WohinDamit Castrop Rauxel wird für seine Müllsammelaktion „#trashtag“ ausgezeichnet und bekommt ein Preisgeld von 1.000 Euro.

Markus Droste sagte: „Die Arbeit der Vereine und Initiativen verdient unsere Hochachtung und Wertschätzung. Der Preis soll eine Anerkennung für Geleistetes sein, gleichzeitig bietet das Preisgeld die Möglichkeit, weitere Projekte und Ideen umsetzen zu können.“

Seit 1995 macht der Westenergie Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten bereits mehr als 7.000 Projekte die Auszeichnung. Der Preis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 5.000 Euro dotiert. Die Gewinner ermitteln eine Jury aus Vertretern der Kommune und von Westenergie. Voraussetzung ist, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient. Und das Besondere: Keiner der Bewerber geht leer aus. Erhält ein Bewerber keine Auszeichnung, gibt es einen Sachpreis.

Zudem ermittelt Westenergie seit 2018 den Klimaschutzhelden des jeweiligen Jahres. Aus drei außergewöhnlich gelungenen Ideen stimmt das Publikum per Online-Wahl über das Gewinnerprojekt ab.

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