Setzen sich gemeinsam dafür ein, dass ehrenamtlicher Einsatz nicht an kleinen finanziellen Hürden scheitert: Hildegard van de Braak, Dörte Schall, Verena Mertens, Christian Finke und Regina Roick (Foto: © Stadt MG)
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Mönchengladbach. Sozialplanung und Freiwilligen Zentrum ermöglichen finanzielle Hilfe für Ehrenamtler:innen

In den vergangenen Jahren hat die Stad Mönchengladbach eine Reihe von Fördertöpfen geschaffen, um Vereine und Initiativen im Sozial-, Kultur- und Bildungsbereich finanziell zu unterstützen. Und auch das Land NRW bietet eine breite Palette von Förderwegen an.

Manchmal scheitert ehrenamtlicher Einsatz aber an kleinen Beträgen, weil keiner der Fördertöpfe richtig passt oder weil der Aufwand für einen Antrag zu hoch ist. Um diese Lücke zu schließen, haben das Freiwilligen Zentrum des Caritasverbandes (FWZ) und die Sozialplanung der Stadtverwaltung jetzt eine unbürokratische Lösung gefunden: Das FWZ erhält insgesamt 5.000 Euro aus dem Quartiersbudget der Stadt Mönchengladbach, um damit bei Bedarf kleinere Geldbeiträge an Ehrenamtler:innen auszahlen zu können, die sonst Kosten aus eigener Tasche bezahlen müssten. Das Projekt läuft ab sofort bis Ende November 2022.

„In Mönchengladbach sind viele Menschen bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Das soll und darf nicht daran scheitern, dass sich jemand zum Beispiel das Busticket zu seiner Einsatzstelle nicht leisten kann“, betonen Sozialdezernentin Dörte Schall und Hildegard van de Braak vom Caritasverband.

Deshalb hat die Verwaltung sofort reagiert, als Regina Roick, Leiterin des FWZ, vor einigen Wochen auf Christian Finke von der städtischen Sozialplanung zugegangen ist, und um finanzielle Unterstützung für ehrenamtlich tätige Personen im Stadtgebiet bat, denen ihr Einsatz für das Gemeinwohl durch Auszahlung kleiner Geldbeträge erst ermöglicht werden kann.

Das FWZ verwaltet die Mittel und prüft die zweckgemäße Verwendung. Unterstützung kann jede ehrenamtlich tätige Person in Mönchengladbach erhalten. Interessenten können sich bei Fragen direkt an Verena Mertens vom Freiwilligen Zentrum an der Friedrich-Ebert-Straße 63, Telefon 02166 / 40207 wenden.

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