Das Uerdinger Rheintor beim Hochwasser 1920 mit Wachpersonal (Foto: Stadtarchiv Krefeld)

Krefeld. Der Kommunalbetrieb Krefeld hat das Uerdinger Rheintor am Freitag geschlossen. Die aus 17 Aluminiumprofilen bestehende Schutzwand sichert Uerdingen vor einem möglichen Hochwasser des Rheins. Die Nahtstellen der 40 Kilogramm schweren Profile sind mit Gummilippen versehen, die durch das Eigengewicht des Metalls so aufeinandergepresst werden, dass sie wasserdicht verschließen. Eine zweite Aluminiumwand mit 14 Profilen wird zusätzlich noch auf der Stadtseite gesetzt.

Der zwischen den Schutzwänden entstandene Raum bleibt vorerst frei, wird aber mit Sandsäcken verfüllt, wenn der Rheinpegel in Krefeld die Marke von 10,50 Meter überschreitet. Der dann dreifache Schutz bietet die nötige Sicherheit vor dem drückenden Hochwasser.

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