Veli Atik, Vorsitzender des Alevitischen Kulturvereins e. V., Sabine Benter, Pressesprecherin der evo und Leiterin des Kundenservice, Bülent Sahin, Alevitische Gemeinde Oberhausen und Ronja Gloger, Projektleiterin Oberhausen Crowd bei der evo (Foto: Andreas Köhring)

Oberhausen. Alevitische Gemeinde Alt Oberhausen und die evo stocken Spendensumme auf

Zwar sind die Bilder des Hochwassers aus dem vergangenen Juli in den Medien nicht mehr so präsent, mit den Folgen der Flutschäden haben die Anwohnerinnen und Anwohner der überfluteten Regionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz aber nach wie vor zu kämpfen. Tausende Menschen verloren im Hochwasser ihr Hab und Gut, einige sogar ihr Leben.

Unmittelbar nach der Katastrophe hatte die Energieversorgung Oberhausen AG (evo) das Projekt „Gemeinsam gegen das Wasser“ auf der Oberhausen Crowd, ihrer hauseigenen Crowdfunding-Plattform, ins Leben gerufen. Über 6.500 Euro kamen dank der großzügigen Spenden der Oberhausenerinnen und Oberhausener und durch 2.268 Euro aus dem Fördertopf der evo zusammen.

Nun wurde die Spendensumme noch einmal erhöht: Kürzlich wurde die Alevitische Gemeinde Alt Oberhausen auf das Crowd-Projekt aufmerksam. Für die Gemeinde, war schnell klar, dass sie sich am Projekt beteiligen möchte. Die Spendenübergabe von 1.000 Euro erfolgte kürzlich bei der evo.

„Wir wollen Solidarität zeigen und das Geld in gute Hände geben, damit den Menschen vor Ort geholfen wird“, sagte Bülent Sahin, stellvertretend für seine Gemeinde. „Die Menschen brauchen auch jetzt noch Unterstützung, hier wollen wir unseren Beitrag leisten“, ergänzte außerdem sein Kollege Veli Atik, Vorsitzender des Alevitischen Kulturvereins e. V.

Die somit erreichte Spendensumme rundete die evo im Anschluss noch auf, sodass nun insgesamt 8.000 Euro für die vom Hochwasser betroffenen Menschen zusammengekommen sind. In Zusammenarbeit mit der Oberhausener Tafel, der AWO Oberhausen, dem ASB Holten und dem DRK Oberhausen wird das Geld fair in den Hochwasser-Regionen verteilt.

„Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende der Alevitischen Gemeinde Alt Oberhausen. Ihr großer Beitrag hat uns wirklich sehr gerührt“, zeigte sich auch Sabine Benter, Pressesprecherin der evo, von der Geste berührt.

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