v.l. Karten Ludwig von der Diakonie Krefeld-Viersen, Verwaltungsleiter Martin Schmidt, Beatrix Readt vom Marianum, Nadine Miska, Superintendentin Dr. Barbara Schwahn (Foto: Furchheim)

Krefeld. Zum zweiten Mal stand ein Wunschbaum im Eingangsbereich der Verwaltung im Ev. Kirchenkreis Krefeld-Viersen an der Pauluskirche. Ein wunderschön geschmückter Weihnachtsbaum für Mitarbeitende und Besuchende. Und mit Wunschkarten behangen: 30 von Kindern aus dem Kinderheim Marianum und 25 von Bewohnern des „Maxe“. Im Max-Peltner-Haus der Diakonie Krefeld-Viersen wird Männern nach einem Gefängnisaufenthalt geholfen, wieder ein normales und selbst bestimmtes Leben zu führen.

Die Idee zu diesem Wunschbaum stammt von Nadine Miska, Abteilungsleiterin “Bau- und Liegenschaftsverwaltung & Interne Dienste” beim Kirchenkreis. “Ich wusste, dass viele Kinder im Marianum wohnen, die nicht wirklich Familienkontakt haben”, erzählt Miska. “Jetzt können auch sie sich auf Weihnachten freuen.”  87 Kinder und Jugendliche sind es im Moment im Kinderheim – zwischen 1 und 21 Jahren, so Einrichtungsleitung Beatrix Raedt. Eine Puppe, eine Beyblade-Arena, eine Kuscheldecke oder ein Polizeiauto – lauteten einige Wünsche. “Die älteren haben sich eher Gutscheine von Amazon oder Ikea gewünscht”, erinnert sich Miska. “Vielleicht ziehen sie bald in Wohngruppen um.”

Die Wunschkarten der Bewohner des Maxe bezogen sich meistens auf Dinge für den Grundbedarf: Hygieneartikel, Kleidung, einen Topf oder einen Wasserkocher. “Da wird man beim Lesen schon ein wenig demütig”, meint Miska und freut sich darüber, dass alle Karten Abnehmer im Verwaltungsamt fanden: “Ich glaube, die Kolleginnen und Kollegen hatten sehr viel Spaß beim Auswählen der Karten.”

Superintendentin Dr. Barbara Schwahn und Verwaltungsleiter Martin Schmidt haben die Aktion sehr gerne unterstützt. Karsten Ludwig, Öffentlichkeitsreferent der Diakonie, nahm die Päckchen für die Bewohner des „Maxe“ im Empfang.

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