Impressionen vom Made in Krefeld Special-Weihnachtsmarkt an der Dionysiuskirche (Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Dirk Jochmann)
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Krefeld. Die Stadt Krefeld zieht als Veranstalter des Weihnachtsmarktes „Made in Krefeld” eine positive Bilanz des fünfwöchigen Angebots. „Insgesamt war der Weihnachtsmarkt für die adventliche Stimmung in der Innenstadt und für die Stadtgesellschaft ein wichtiges Signal. Er hat in schwierigen Zeiten ein atmosphärisches Erlebnis mit positiver Grundstimmung geschaffen. Durch die konsequenten 2G-Kontrollen und den weitläufigen Aufbau konnten sich die Besucher jederzeit sicher fühlen”, sagt Oberbürgermeister Frank Meyer. Auch die erstmalige Ausweitung des Marktes auf beide Seiten der Dionysiuskirche habe sich bewährt.

Gleichwohl ist die Besucherfrequenz im Vergleich zu der Zeit vor der Pandemie spürbar geringer ausgefallen. „Insbesondere fehlen die Weihnachtsmarktbesucher, die sich üblicherweise zu Weihnachtsfeiern, Abschlusstreffen oder für die Mittagspause in Gruppen verabreden. Auch Familien mit kleinen Kindern, die sonst vermehrt in den Nachmittagsstunden, beispielsweise gemeinsam mit den Großeltern, den Weihnachtsmarkt besucht haben, blieben dem Markt häufig fern”, erklärt Claire Neidhardt. Dennoch hätten sich die meisten Aussteller und Gastronomen durchaus zufrieden mit dem Umsatz gezeigt, auch weil die Stadt die Standgebühren für die Gastronomie bereits im Vorfeld reduziert hat.

Dass trotz Pandemie die Geschäfte der meisten Händler ordentlich liefen, hat wohl auch mit dem kreativen, nachhaltigen Produktangebot zu tun, das sich deutlich von herkömmlichen Weihnachtsmärkten abhebt und dadurch ein gewisses Alleinstellungsmerkmal für den Markt “Made in Krefeld” schafft. So kamen auch viele Kunden zum Markt, die bewusst auf der Suche nach ungewöhnlichen Geschenkideen waren.

Sowohl Aussteller als auch Besucher haben die Corona-Schutzmaßnahmen nach Neidhardts Einschätzung akzeptiert und umgesetzt. Der Weihnachtsmarkt war nur über einen zentralen Eingang zu beiden Seiten der Kirche zugänglich. Es wurden nach der Kontrolle der 2G-Regel Stempel auf den Handrücken platziert, so dass die kontrollierten Personen unkompliziert die Seiten wechseln konnten. Ein Besuch des zweiten Weihnachtsmarkts “Hüttenzauber” war ebenfalls ohne erneute Kontrolle möglich. Als auch der Handel verpflichtet wurde, die 2G-Regel einzuführen, wurde das Stempel-System auf die Geschäfte in der Innenstadt ausgeweitet. Dies brachte spürbare Erleichterungen für die Einzelhändler und ihre Kunden. Der Sicherheitsdienst kam mit den unterschiedlich stark ausgeprägten Besucherströmen gut zurecht. Es haben sich nur vereinzelt Schlangen gebildet. „Insgesamt war die Situation am zentralen Eingang von Freundlichkeit und sachlichem Austausch geprägt”, sagt Claire Neidhardt.

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