v.l. Philipp Euler (Initiator), Sabine Georg (Sozialer Dienst Marthaheim), Joachim Georg (Regionalleitung Diakonie), Stephanie Janus (Stadt Gladbeck, Sachgebietsleiterin Seniorenbüro), Iris Berger (Stadt Gladbeck, Abteilungsleiterin Jugendförderung) (Foto: Stadt Gladbeck)

Gladbeck. Anderthalb Wochen ist es her, da startete Initiator Philipp Euler gemeinsam mit der Jugendförderung und dem Seniorenbüro der Stadt Gladbeck einen Aufruf zum Briefe schreiben. Bedacht werden sollten ältere Menschen in Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen, die die Einschränkungen der Begegnungen in der Weihnachtszeit besonders treffen.

Unter dem Stichwort „Weihnachtspost“ erreichten innerhalb von fünf Werktagen weit mehr als 100 Einsendungen die Jugendförderung im Amt für Jugend und Familie der Stadt.

„Wir sind dankbar, dass die Bewohner und Bewohnerinnen des Seniorenzentrum Marthaheim und Seniorenzentrum Vinzenzheim bei dieser Aktion mit bedacht wurden“, so Joachim Georg, Regionalleiter Seniorenhilfe des Diakonischen Werkes im Ev. Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten gGmbH. Heute konnte er gemeinsam mit Sabine Georg, Sozialer Dienst des Marthaheims, stellvertretend für die weiteren Gladbecker Einrichtungen der Seniorenhilfe eine Menge Weihnachtspost entgegennehmen.

Neben privaten Einzelpersonen beteiligte sich die vierte Klasse einer Grundschule mit selbst gemalten Grüßen. Eine Kindergartengruppe griff zu Schere und Papier und bastelte Weihnachtsbäume und ein Kindertreff schrieb fleißig Postkarten. Die eingegangenen Umschläge waren vielfach liebevoll mit Weihnachtsmotiven verziert. Auch Bürgermeisterin Bettina Weist nahm sich die Zeit für einige Zeilen.

„Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Aktion unterstützt haben“, so Stephanie Janus, Sachgebietsleiterin im Seniorenbüro, das den Kontakt zu den Senioreneinrichtungen hergestellt hat. „Die vielen Einsendungen haben gezeigt, dass wir einander gerade in diesen Zeiten nicht vergessen.“

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