(Foto: Stadt Dortmund)

Dortmund. Das Grünflächenamt der Stadt Dortmund und das Büro Bimberg Landschaftsarchitekten aus Iserlohn haben im Rahmen der Umsetzung des Bebauungsplans Rahmer Wald einen Kinderspielplatz, eine Parkanlage mit Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Baugebiet sowie eine weitere Ausgleichsfläche in Dortmund-Persebeck geplant und errichtet. Diese Maßnahmen sind nun mit der ersten großen Pflege der Anlagen abgeschlossen.

Ziel des Bebauungsplanes war es, unter der Überschrift “Geomantische Siedlung nach Feng-Shui-Kriterien“ einen innovativen Ansatz beim Aufbau und in der Ausgestaltung des neu entstandenen Wohngebiets umzusetzen.

Die Geomantie ist eine uralte westliche Weisheitslehre, die im Wesentlichen dem chinesischen Feng Shui oder dem indischen Vastu Veda entspricht. In der Geomantie geht es um das intuitive Erfassen der energetischen Qualitäten eines Ortes. Diese Kraftorte in der Natur können gestalterisch herausgearbeitet werden und sollen dadurch aufleben. Diese Kriterien wurden auch bei der jetzt fertiggestellten Parkanlage angewendet.

Im nordwestlichen Bereich des Gebietes ist ein 480 m² großer, inklusiver Kinderspielplatz in Zusammenarbeit mit dem Büro für Kinder- und Jugendinteressen entstanden. Ein großes Klettergerät mit Rutsche und ein Sandspielbereich mit barrierefrei zugänglichem Spielhaus laden Kinder aller Altersklassen ein, sich auszuprobieren, zu toben und zu buddeln. Ein Tor verbindet den Spielplatz mit der angrenzenden Jugendfreizeitstätte, so dass sich die Freizeitangebote der Freizeitstätte optimal ergänzen lassen.

Innerhalb des Plangebietes befindet sich außerdem eine 2.400 m² große Parkanlage, die naturnah gestaltet und nun mit einheimischen Laubbäumen und Sträuchern bepflanzt ist. Der Gemeinschaftsplatz präsentiert sich als energetisches Zentrum der Anlage. Sonnendecks auf der in wassergebundenen Bauweise hergerichteten Platzfläche bieten Spaziergänger und Anwohner einen besonderen Ort zum Rasten und Klönen.

An den Siedlungsrändern gehen die öffentlichen Grünflächen in ebenfalls neu hergerichtete Ausgleichsflächen über, die der Kompensation der Eingriffe in Natur und Landschaft, die durch die Bebauung verursacht wurden dienen.

Da die Flächen innerhalb des Bebauungsgebietes nicht zum Ausgleich ausreichen, wurde im Stadtbezirk Hombruch, genauer Dortmund-Persebeck, zusätzlich eine 4.500 m² große, geschlossene Gehölzpflanzung realisiert.

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