Symbolfoto Polizei NRW

Mönchengladbach. Die Polizei hat gestern Abend, am 26. Dezember, gegen 23 Uhr in der Wohnung eines 42-jährigen Mannes, der an der Zeppelinstraße im Stadtteil Uedding wohnt, gefährliche Feuerwerkskörper sichergestellt.

Gegen 22.30 Uhr meldeten sich Anwohner aus der Nachbarschaft bei der Polizei und beschwerten sich über Knallgeräusche, die schon in den letzten Tagen vermehrt aufgetreten seien. Ihren Angaben zufolge würde jemand draußen auf der Straße immer wieder Böller zünden, was die Anwohner als störend und beunruhigend empfanden.

Polizeibeamte ermittelten in der Nachbarschaft und kamen schließlich zu dem Verdacht, dass der 42-jährige Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Zeppelinstraße für die Explosionen verantwortlich war. Sie suchten seine Wohnanschrift auf und trafen den Mann dort an.

In der Wohnung fanden die Beamten neben Drogen auch potenziell gefährliche Feuerwerkskörper vor. Die Polizisten forderten daraufhin ein Spezialistenteam des Landeskriminalamtes an, das die Pyrotechnik fachgerecht sicherstellte und aus der Wohnung brachte. Für die Dauer dieser Maßnahmen wurde das Mehrfamilienhaus vorsorglich evakuiert.

Bei den sichergestellten Feuerwerkskörpern handelt es sich um pyrotechnische Gegenstände, von denen eine große Gefahr ausgeht und die deshalb nur von Personen mit Fachkenntnissen behandelt werden sollten.

Den 42-Jährigen nahm die Polizei zur Verhinderung von weiteren Straftaten über Nacht in Gewahrsam. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. (ots)

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