Die Frauen können sich u. a. beim Hockey auspowern (Foto: Claudia Pauli)

Mülheim an der Ruhr. Sich auspowern, neue Sportarten kennenlernen und gemeinsam mit anderen Frauen Spaß haben: Dazu bietet das Projekt „Frauen am Ball“, das der Mülheimer Sportbund (MSB) seit Mitte September in Kooperation mit dem Styrumer TV und im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ (IdS) umsetzt, optimale Möglichkeiten.

So treffen sich einmal wöchentlich rund zehn sportbegeisterte Frauen für eine Stunde in der Turnhalle des Styrumer TV, um unter Anleitung von Übungsleiterin Tanja Westhöfer-Häde u. a. Basketball, Fußball, Hockey, Tischtennis und Volleyball zu spielen und darüber hinaus Sportarten mit Ball auszuprobieren, die eher weniger bekannt sind – etwa Spikeball. Auch die Kinder der Teilnehmerinnen sind bei dem Angebot willkommen: Sie werden währenddessen in der Halle separat betreut, sodass ihre Mütter sich während der gesamten Übungsstunde auf sich konzentrieren können.

„Wie bei dem Projekt ‚Mädchen am Ball‘, das der MSB mit dem Styrumer TV durchführt, erhoffen wir uns natürlich, dass einige der Teilnehmerinnen so begeistert von einer Sportart sind, dass sie diese auch im Verein ausüben möchten“, erläutert Jana Hartwich, Referentin „Integration durch Sport” beim MSB.

Beide Projekte werden vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gefördert und sind daher für die Teilnehmerinnen kostenlos.

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