(Foto: © Feuerwehr Nettetal)

Nettetal. Die letzten Stunden des Silvesterabends und die Neujahrsnacht blieben für die Freiwilligen Feuerwehr Nettetal nicht einsatzfrei.

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person und zwei beschädigten Pkw

Im Kreuzungsbereich Süchtelner Str. / Dornbuscher Str.  / B 509 in Nettetal-Lobberich ereignete sich am Silvesterabend gegen 19:00 Uhr ein Verkehrsunfall, an dem zwei Pkw beteiligt waren, die im Kreuzungsbereich zusammenstießen. Die Fahrerin eines Fahrzeugs wurde durch den Aufprall in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Ein weiterer beteiligter Pkw überfuhr die Ampelanlage und kam im seitlichen Grünstreifen zu stehen.

Zur patientenorientierten Rettung war es nötig, die eingeklemmte Patientin mit hydraulischem Werkzeug (Schere und Spreizer) aus ihrem Fahrzeug zu befreien. Hierzu mussten der Mittelholm und die hintere Türe entfernt werden. Nach der erfolgreichen Befreiung verbrachte der Rettungsdienst die Patientin in eine Klinik. Die beiden Insassen des zweiten Pkws wurden vorsichtshalber zur Kontrolle ebenfalls einem Krankenhaus zugefügt.

Zur anschließenden Unfallaufnahme unterstützte man die Polizei. Der Löschzug war mit 5 Fahrzeugen und 18 Kräften zwei Stunden im Einsatz.

Weitere Einsätze

Parallel zu diesem Einsatz gegen 19:30 Uhr ereignete sich im Stadtteil Kaldenkirchen ein weiterer Einsatz. Hier wurden die Einsatzkräfte zu einer technischen Hilfeleistung auf der Bahnhofsstraße unter dem Stichwort „Person in Aufzug“ gerufen. Vor Eintreffen konnten die eingeschlossenen Personen durch den Rettungsdienst befreit werden.

Der Neujahrstag war gerade 15 Minuten alt, da erhielt der Löschzug Kaldenkirchen die erste Alarmmeldung zum Brand einer Hecke. Nur 14 Minuten später zeichnete sich der gleiche Einsatz im Stadtteil Lobberich ab und gegen 05:40 Uhr forderte ein ausgelöster Heimrauchmelder den Löschzug Leuth. Ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses hatte das akustische Signal eines Rauchmelders in einer Nachbarwohnung wahrgenommen und alarmierte daraufhin die Feuerwehr. Bei Eintreffen war der Rauchmelder nicht zu hören, aber es war ein Brandgeruch im Treppenhaus wahrnehmbar. Daraufhin wurde das Mehrfamilienhaus komplett evakuiert. Die Wohnungseigentümerin öffnete zuerst nicht die Türe, jedoch als die ersten Versuche, die Türe gewaltsam zu öffnen, gestartet wurden, öffnete man diese. Es stellte sich heraus, dass die Dame wohl mit einer Zigarette auf der Couch eingeschlafen war und ein Kissen in Brand geraten war. Das Kissen wurde bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch die Eigentümerin abgelöscht und der Rauchmelder ausgeschaltet. Die Wohnung wurde anschließend mit einem Hochleistungslüfter entraucht.

Hier zeigt sich wieder einmal: Rauchmelder retten Leben!

Bei all diesen Einsätzen handelte es sich um Kleineinsätze, die innerhalb kürzester Zeit abgearbeitet werden konnten und keine größeren Schäden hervorriefen.

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