Rettung einer Silbermöwe am Hengsteysee (Foto: Feuerwehr)

Herdecke. Viel zu tun für die Freiwillige Feuerwehr am Silvesternachmittag. Die Silvesternacht verlief dagegen deutlich ruhiger.

Ein hilfloses Tier wurde um 14:26 Uhr vom Hengsteysee gemeldet. Spaziergänger hatten am Ufer einen verletzten Vogel entdeckt. Dieser hatte sich am Flügel verletzt. Die alarmierte Feuerwehr rückte mit einem Kleineinsatzfahrzeug aus und fing das verletzte Tier mit einem Kescher ein. Anschließend wurde es in eine Vogelaufzuchtstation nach Hattingen transportiert. Der Experte sagte aus, dass es sich um eine Silbermöwe handelt. Das Tier wird überleben aber nie wieder fliegen können.

Auslaufender Kraftstoff aus einem PKW wurde um 15:12 Uhr aus der Wilhelm Huck Straße gemeldet. Aus einem geparkten PKW lief Kraftstoff aus. Die Feuerwehr streute dies ab. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Eine intensive Ölspur wurde dann um 15:58 Uhr aus zahlreichen Straßen der Innenstadt und Nacken gemeldet. Auf der Straße befand sich aus Hagen kommend eine intensive Betriebsmittelspur. Die Feuerwehr führte Erstmaßnahmen durch. Größere kontaminierte Bereiche mussten abgestreut werden und es wurden Öl-Warnschilder aufgestellt. Für die restliche Reinigung der Straßen wurde ein Spezialfahrzeug eines privaten Unternehmens angefordert. Der Einsatz der Feuerwehr endete um 17:20 Uhr und das Fremdunternehmen beendete den Einsatz gegen 20 Uhr. Der Verursacher ist unbekannt. Das Einsatzstichwort Ölspur nimmt derzeit überhand. Bereits in der letzten Woche musste dazu viermal ausgerückt werden.

Ein Altpapiercontainerbrand wurde um 20:50 Uhr vom Westender Weg (Parkplatz Kindergarten) gemeldet. Der Container brannte in voller Ausdehnung und wurde durch die Feuerwehr unter Atemschutz abgelöscht.

Danach blieb der Silvesterabend und die -nacht ruhig für die ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden. Die Feuerwehr musste dann zu keinem Einsatz mehr ausrücken. (ots)

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