v.l. Renate Dyck (Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Städtepartnerschaften), Jochen Müntinga (Geschäftsbereichsleiter Familie, Bildung und Soziales), Sabine Ließfeld, Ulrich Schmitter, Bürgermeister Christian Küsters, Arndt Venten (Fachbereichsleiter Schule, Kultur und Sport) bei der Vorstellung der neuen Büchereileitung (Foto: Stadt Nettetal)

Nettetal. Das Jahr 2021 wird Ulrich Schmitter nicht nur aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie in Erinnerung bleiben. Am 3. Dezember endete die Dienstzeit des Leiters der Nettetaler Stadtbücherei nach 38 Jahren, er geht nun in den wohlverdienten Ruhestand. Auch wenn die Situation keine große Verabschiedung möglich machte, ließen sich die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei es sich nicht nehmen, ihren Chef im Rahmen einer kleinen Feier mit den besten Wünschen für die Zukunft und dankbar für die jahrelange gute Zusammenarbeit in einen neuen Lebensabschnitt zu schicken.

Ulrich Schmitter hatte die Stadtbücherei über Jahrzehnte aufgebaut, war deren erster hauptamtlicher Leiter und hatte somit großen Anteil an der Erfolgsgeschichte der Einrichtung. Die Etablierung zahlreicher Veranstaltungen, Formate und vor allem die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen lagen Schmitter stets am Herzen. Gleichzeitig engagierte er sich als Initiator und Vorsitzender des Vereins Nettetaler Literaturtage und lotste so regelmäßig bekannte Autoren in die Seenstadt, zuletzt Altbundespräsident Joachim Gauck.

Neue Leiterin der Stadtbücherei ist Sabine Ließfeld aus Bracht, die zuvor die Mediathek im baden-württembergischen Wehr an der deutsch-schweizerischen Grenze leitete, Bibliothekswesen in Köln studierte und im Jahr 2009 bereits als Praktikantin mit der Nettetaler Stadtbücherei Bekanntschaft machte. Vor seinem Ruhestand arbeiteten Ulrich Schmitter und Sabine Ließfeld drei Monate lang als Doppelspitze der Stadtbücherei, eine reibungslose Übergabe war somit gewährleistet.

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