(Foto: Stadt Dormagen)

Dormagen. In der nächsten Sitzung des Hauptausschusses am 25. Januar beraten die Mitglieder im nichtöffentlichen Teil den Ankauf des „Ringcenters“. Die finale Entscheidung obliegt anschließend dem Stadtrat. Für Bürgermeister Erik Lierenfeld ist der Ankauf ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Innenstadt, denn als Immobilieneigentümerin könnte die Stadt selbst bauliche Veränderungen, energetische Verbesserungen oder die Mieterstruktur und damit die strategische Innenstadtentwicklung aktiv mitgestalten. Als erste Maßnahme ist in Kooperation zwischen evd und der City Ring Handels GmbH & Co. KG der Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des „Ringcenters“ vorgesehen. Über den Kaufpreis der Immobilie vereinbarten die an der Veräußerung beteiligten Parteien Stillschweigen.

„Im Rahmen der Aufstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für die Innenstadt haben wir festgestellt, welche Nutzungen den Dormagenerinnen und Dormagenern in der Innenstadt wichtig sind: Wohnen, Kultur, Natur, Freizeit, Arbeiten und nicht zuletzt natürlich das Einkaufen. Und wer an Einkaufen in Dormagen denkt, denkt an das Traditions-Kaufhaus ‚Ringcenter‘ auf der Kölner Straße“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Deswegen ist gerade diese Immobilie als Schlüsselelement der Kölner Straße für uns als Stadt besonders attraktiv.“

Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) schafft die Stadt derzeit die strategischen Grundlagen, um die Innenstadt für die Zukunft aufzustellen und sie erlebnisreicher, attraktiver und nachhaltiger zu machen. „Aber jede Strategie braucht konkrete Impulse, um in die Umsetzung zu kommen“, so Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Wir möchten als Stadt diese nötigen Impulse für unsere Innenstadt setzen, um perspektivisch möglichst weitere Investorinnen und Investoren sowie Eigentümerinnen und Eigentümer anzulocken.“

Das Dormagener Kaufhaus „Ringcenter“ auf der Kölner Straße spielt für die Dormagener Innenstadt mit seinem breiten Sortiment als Frequenzbringer und als Arbeitgeber mit rund 90 Mitarbeitenden eine zentrale Rolle. „Das eigentümergeführte Kaufhaus mit ca. 7.000 m² Verkaufsfläche auf vier Etagen und über 80.000 Produkten ist für eine Stadt in der Größe Dormagens eine positive Besonderheit und ein zentraler Kundenmagnet“, erläutert SWD-Geschäftsführer Michael Bison. Die Bedeutung der Innenstadt als Einkaufsort hänge maßgeblich von der Vielfalt des Angebotes und der Attraktivität des Umfeldes ab, so Bison abschließend.

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