Drogen im Staufach (Foto: Bundespolizei)

Kleve/Rees/Hamminkeln. Fahndungserfolg des grenzüberschreitenden Polizeiteams

Einen 46-jährigen Iraker mit Wohnsitz in der Schweiz kontrollierte das grenzüberschreitende Polizeiteam der niederländisch königlichen Marechaussee und Bundespolizei am Sonntagmittag, 16. Januar 2022 um 12:40 Uhr, auf der Bundesautobahn A 3 am Rastplatz Wittenhorst an der Stadtgrenze Hamminkeln zu Rees in einem VW Touran mit Schweizer Zulassung. Zum Reisegrund befragt gab der Mann an, einen Freund in den Niederlanden besucht zu haben und nun unterwegs in die Schweiz zu sein.

Einen Moment später teilte er den Beamten mit, dass er in Belgien war. Hierbei wirkte er sichtlich nervös. Dieses zeigte sich durch zittern der Hände bei der Übergabe seiner Ausweisdokumente. Zu dem Ort in den Niederlanden befragt, an dem er seinen Freund getroffen haben will, konnte die Person ebenfalls keine Angaben machen. Im Rahmen der anschließenden Fahrzeugkontrolle entdeckten die Beamten dann im Fußbodenfach hinter dem Beifahrersitz in einer Plastiktüte ein Paket mit 1,2 Kilogramm Kokain.

Der Iraker wurde daraufhin vor Ort vorläufig festgenommen und zur Bundespolizeiinspektion Kleve gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle hat das Zollfahndungsamt Essen die weiteren Ermittlungen übernommen. Auf richterliche Anordnung befindet sich der Beschuldigte nun in Untersuchungshaft. Der Straßenverkaufswert der Betäubungsmittel beträgt 87.500 EUR. (ots)

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