Studienarzt Ammar Ghouzi, Ärztlicher Leiter der Interdisziplinären Notaufnahme an der Schön Klinik Düsseldorf (Foto: © schoenklinik)

Düsseldorf. Als einzige Klinik in NRW

Seit Mitte des vergangenen Jahres fungiert die Schön Klinik Düsseldorf im Rahmen der multizentrischen COViK-Studie als einer von mehreren Projektpartnern des Robert-Koch-Instituts (RKI). Bei der COViK-Studie handelt es sich um eine krankenhausbasierte Fall-Kontroll-Studie mit dem Ziel, Erkenntnisse zur Sicherheit und Wirksamkeit von COVID-19-Impfstoffen zu gewinnen. Die Untersuchung läuft bis Juni 2023 und wird durch das RKI in Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut koordiniert. Die Förderung des Projektes erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit.

„Wir sind sehr stolz, an der COViK-Studie mitarbeiten zu dürfen und dazu beitragen zu können, die Pandemie langfristig in den Griff zu bekommen“, betont Kerstin Pittman, Klinikgeschäftsführerin der Schön Klinik Düsseldorf. „Wir sind eines von insgesamt 14 Krankenhäusern in ganz Deutschland und das einzige in NRW, das Studiendaten liefert. Obwohl wir im Vergleich das kleinste Haus sind, können sich unsere bisherigen Rekrutierungszahlen durchaus sehen lassen: Derzeit haben wir die Daten von 60 Patientinnen und Patienten sowie jeweils zwei Kontrollpersonen beitragen können“, so Pittman. Die Studie schließt Krankenhauspatientinnen und -patienten von 18 bis 90 Jahren ein, die je nach Testergebnis den ‘Fällen’ (positiv) oder der Kontrollgruppe (negativ) zugeordnet werden.

„Die COViK-Studie geht im Wesentlichen drei Fragen nach“, erläutert Ammar Ghouzi, Studienarzt und Ärztlicher Leiter der Interdisziplinären Notaufnahme an der Schön Klinik Düsseldorf. „Zum einen wollen wir herausfinden, wie wirksam die verfügbaren Impfstoffe sind und wie lange der Schutz anhält. Zum anderen interessiert uns natürlich der direkte Vergleich der Erkrankungsverläufe zwischen geimpften und ungeimpften Personen. Außerdem richten wir unseren Blick auf die Reaktion des Immunsystems bei einer Infektion, wenn bereits eine Impfung vorliegt“, so Ghouzi. Nur auf diese Weise könne man das Virus verstehen und nachhaltig auf das Pandemiegeschehen reagieren, betont der Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie sowie Notfall- und Intensivmedizin.

Weitere Informationen:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Forschungsprojekte/COViK/COViK-Studie.html

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