Symbolbild

Bottrop/Oberhausen. Lärmschutz wird deutlich verbessert 

Die Autobahn Westfalen beginnt am Montag (31.1.) mit der Sanierung der A2 zwischen dem Dreieck Bottrop und Oberhausen-Königshardt. „Die Einschränkungen für den Verkehr sind gering, gleichzeitig wird der Lärmschutz deutlich verbessert“, erklärt Projektleiterin Stephanie Heckmann.

Die Arbeiten finden in zwei Abschnitten statt. Der erste liegt zwischen der Brücke Mauskirchweg und der Fernewaldstraße in Bottrop, der alten Zechenbahn. Hier soll der Bau bis Ende 2023 abgeschlossen sein. Während der Arbeiten sollen die drei bestehenden Fahrspuren pro Fahrtrichtung dem Verkehr normal zur Verfügung stehen, mit Ausnahme des Wochenendes von Freitag (4.2.) bis Sonntag (6.2.), an dem auf zwei Fahrstreifen reduziert wird. Auch die Tank- und Rastanlage Bottrop-Süd und der Rastplatz Schwarze Heide, die direkt im Baufeld liegen, will die Autobahn Westfalen überwiegend für den Verkehr nutzbar halten. An den ersten Bauabschnitt schließt sich der dann der zweite Abschnitt von der Fernewaldstraße in Bottrop bis zur Fernewaldstraße in Oberhausen an, die über die Anschlussstelle Königshardt führt. Im Rahmen dieser Sanierung, einem sogenannten Erhaltungslos, wird die komplette Fahrbahndecke erneuert, in Teilbereichen auch inklusive der Entwässerung. Die Fahrstreifenbreiten werden angepasst, um modernen Standards zu genügen. „Das geht aber nicht zu Lasten der Natur, die Autobahn wird nicht breiter als sie ist“, beruhigt Melanie Nölke, Geschäftsbereichsleiterin Bau der Autobahn Westfalen in Bochum. Stattdessen soll der Seitenstreifen entsprechend angepasst werden.

Offenporiger Asphalt und neue Lärmschutzwände

Die Anlieger in Oberhausen und Bottrop dürfte vor allem die deutliche Verbesserung des Lärmschutzes freuen. Die derzeitige Asphaltdecke wird durch einen stark lärmmindernden, offenporigen Asphalt (OPA) ersetzt. Zudem werden neue Lärmschutzwände errichtet und bestehende erhöht. Die Höhe der fertigen Wände liegt bei bis zu sechs Metern. Ab etwa der Hälfte der Strecke zwischen dem Mauskirchweg und der Fernewaldstraße in Bottrop werden diese Lärmschutzwände beginnen, sich dann bis westlich der Anschlussstelle Königshardt fortsetzen – und das beinahe lückenlos. Lediglich ein kleiner Abschnitt entlang des Gewerbegebiets auf der Nordseite westlich des Rastplatzes Schwarze Heide bleibt offen. Gleichzeitig wird auch auf den Lärmschutzwall hinter der Rastanlage Bottrop-Süd noch eine neue Wand aufgesetzt. Stephanie Heckmann ist sich sicher: „Das wird eine spürbare Verbesserung für die Anwohner“.

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