Stefan Zimkeit MdL (Foto: privat)
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Oberhausen/Dinslaken. Stefan Zimkeit möchte, dass gemeinnützige Vereine in der Pandemie länger Unterstützung erhalten können. Deshalb schlägt er vor, dass das Landesprogramm „Neustart miteinander“ um drei Monate verlängert wird. „Damit könnten die Vereine noch bis mit 30. September bezuschusst werden, um mehr Planungssicherheit für deren Veranstaltungen zu schaffen.“ Der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion wird in der nächsten Sitzung des NRW-Haushaltsausschusses einen entsprechenden Antrag vorlegen.

„Viele ehrenamtlich geführte Vereine gehen vor dem Hintergrund der Pandemie große Wagnisse ein, wenn sie Feste und Veranstaltungen planen“, sagt Zimkeit. Deshalb benötigen sie Unterstützung, denn das finanzielle Risiko bei einer erneuten Absage einer Veranstaltung ist enorm.“ Zumal weiterhin mit Mehrkosten oder Einnahmeverlusten zu rechnen sei, wenn man mit weniger Gästen und höheren Kosten kalkuliert, um coronakonform zu feiern.

Stefan Zimkeit beantragt, dass die Vereine deshalb gezielt entlastet werden und weiterhin bis zu 5000 Euro aus dem Coronarettungsschirm des Landes als Zuschuss erhalten können. „Leider ist momentan nicht davon auszugehen, dass Ende Juni, wenn ‚Neustart miteinander‘ auslaufen soll, die Pandemie bereits hinter uns liegt. Die Vereine beginnen jetzt langsam mit den Planungen für das zweite Halbjahr“, denkt Zimkeit beispielsweise an Schützen- oder Sportfeste. „Viele Vereine wollen nach zwei Jahren der Pandemie wieder durchstarten. Dabei müssen wir ihnen helfen.“

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